Mehr Transparenz beim Stromtanken dank neuer Technik

v.l.: Checrallah Kachouh (EBG) und Jens Möllenkamp (EWE).
v.l.: Checrallah Kachouh (EBG) und Jens Möllenkamp (EWE).

EWE und EBG entwickeln eichrechtkonformen Ladesäulentyp

Oldenburg – An Stromtankstellen kann jetzt, wie an herkömmlichen Benzin- oder Erdgaszapfsäulen auch, die getankte Energiemenge exakt erfasst werden.

(WK-intern) – Die EWE VERTRIEB GmbH und der Ladestationshersteller EBG compleo GmbH aus Lünen haben gemeinsam ein neues Abrechnungskonzept für Stromtankstellen entwickelt, das dem Eichrecht entspricht.

Dies bestätigt auch das Mess- und Eichwesen Niedersachsen (MEN). Im Prüfbericht heißt es: „Die Stromtankstelle erfüllt das Eichrecht und darf im geschäftlichen Verkehr verwendet werden“. Einer kilowattstundengenauen Abrechnung steht somit nichts mehr im Weg.

EWE-Produktmanager Jens Möllenkamp: „Es freut uns sehr, dass wir dieses wichtige Ziel erreichen konnten. Die Entwicklung einer Stromtankstelle mit eichrechtkonformer Abrechnungsmöglichkeit nach Kilowattstunden ist ein Meilenstein und ein wichtiger Schritt für zukünftige Produkte zur Elektromobilität.“

EBG compleo-Produktbereichsleiter Checrallah Kachouh: „Gute Lösungen für kWh-basierte Abrechnung an Ladestationen sind für die Entwicklung der Elektromobilität unabdingbar. Wir freuen uns über die Zustimmung der Eichbehörden und über die positive Marktresonanz in Bezug auf die hier implementierte Innovation.“

Die erste Stromtankstelle dieses neuen Typs steht in Oldenburg auf dem EWE-Kundenparkplatz an der Donnerschweer Straße. Zur Inbetriebnahme trafen sich vor Kurzem Jens Möllenkamp (rechts) und Checrallah Kachouh (s. Foto). Die Stromtankstelle verfügt über zwei Schnellladepunkte und unterstützt den allgemein angerkannten Ladestandard. Insgesamt stehen EWE-Kunden 31 Ladesäulen in der Region zur Verfügung, die sukzessive durch das neue Abrechnungssystem ergänzt werden.

PM: EWE

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