Stadt Bedburg beteiligt sich mit 49 Prozent an Windpark Königshovener Höhe

Erwerb von drei Windparks in Deutschland / Foto: HB
Stadt Bedburg erwirbt 49 % an Windpark / Foto: HB

Bedburg/Essen – Die Stadt Bedburg und RWE haben diese Woche den gemeinsamen Baubeschluss für den Windpark Königshovener Höhe getroffen.

Die Stadt beteiligt sich mit einem Anteil von 49 Prozent an dem durch RWE entwickelten Windpark.

(WK-intern) – Seit Ende Januar liegt die für den Bau und den Betrieb des Windparks erforderliche Genehmigung durch den Rhein-Erft Kreis vor. Der Baustart soll in den kommenden Wochen erfolgen.

Die Stadt Bedburg und RWE hatten nach der positiven Ratsentscheidung im Dezember 2013 einen Vertrag zum Kauf der Gesellschaftsanteile an der Projektgesellschaft für das Windkraftprojekt auf der Königshovener Höhe unterzeichnet. Die Kommunalaufsicht hatte dieser Beteiligung bereits im letzten Jahr zugestimmt.

Der Windpark wird auf einer rund 345 Hektar großen Rekultivierungsfläche des Tagesbaus Garzweiler errichtet. Hierbei handelt es sich um eine im Flächennutzungsplan der Stadt Bedburg ausgewiesene Windkonzentrationszone. Die genehmigten 21 Windenergieanlagen mit einer Gesamtleistung von 67 Megawatt (MW) wurden von RWE gemeinsam mit dem Kooperationspartner BMR geplant und sollen in zwei Bauabschnitten errichtet werden.

Gunnar Koerdt, Bürgermeister der Stadt Bedburg, erklärt: „Die Energiewende ist längst auch auf kommunaler Ebene angekommen. Für die Realisierung des Windparks Königshovener Höhe konnten wir mit RWE einen kompetenten Kooperationspartner gewinnen, der bereits seit langem in unserer Region tätig ist. Als Stadt können wir durch die Beteiligung am Windpark einen kleinen Beitrag zur Umsetzung der Energiewende leisten. Gleichzeitig realisieren wir damit die Möglichkeit den städtischen Haushalt langfristig zu entlasten. Damit profitiert jeder einzelnen Bürger der Stadt Bedburg von dem Projekt.“

Dr. Hans Bünting, Geschäftsführer der RWE Innogy, erläutert: „Mit der Stadt Bedburg haben wir einen starken Partner an unserer Seite. Gemeinsam wollen wir unseren größten deutschen Onshore-Windpark zügig realisieren. Dies unterstreicht unser neues Geschäftsmodell, verstärkt mit Partnern zusammen zu arbeiten. Zugleich bauen wir unsere Präsenz im Rheinischen Revier aus: Der Windpark Königshovener Höhe ist bereits unser fünftes regeneratives Projekt in der Region.“

RWE hat im Rheinischen Revier bereits Windkraftanlagen in Titz (20 MW) und Jüchen (7 MW) in Betrieb genommen. Zudem betreibt das Unternehmen eine Biogasanlage in Neurath (0,7 MW) und eine zweite Anlage befindet sich in Bergheim-Paffendorf (7,4 MW) in Bau.

Pressemeldung-NRW

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