Antriebsstränge in Windenergieanlagen

Siemens Windanlage / Foto: HB
Windenergieanlagen mit Getriebe / Foto: HB

Windenergieanlagen mit Getriebe sind weltweit in der Mehrzahl, auch wenn inzwischen verschiedene Hersteller getriebelose Anlagen anbieten.

HDT Seminar Antriebsstränge in Windenergieanlagen am 11.-12. März 2014 in Essen.

(WK-intern) – Für den zuverlässigen Betrieb einer Windenergieanlage sind Getriebe, Kupplung und Lager, also der Antriebsstrang, von großer Bedeutung. Wartungs- und Reparaturarbeiten an Windenergieanlagen sind bedingt durch die eingeschränkte Zugänglichkeit teuer und zeitaufwändig. Stillstandszeiten sind möglichst zu vermeiden. Das erfordert eine zuverlässige und dennoch wirtschaftliche Auslegung von Windturbinen und somit  die möglichst genaue Kenntnis der Betriebslasten in Getrieben, Kupplungen und Lagern. Der sichere Schutz vor Überlasten ist dabei genauso wichtig wie das Beherrschen von auftretenden Schwingungen.

Die Frage nach einer Verbesserung der Zuverlässigkeit und Verfügbarkeit großtechnischer Windenergieanlagen steht deshalb im Mittelpunkt des Seminars „Antriebsstränge in Windenergieanlagen“ im Haus der Technik am 11. bis 12. März 2014 in Essen.

Unter der Leitung von Prof. Dr.-Ing. Berthold Schlecht vom Institut für Maschinenelemente und Maschinenkonstruktion der Technischen Universität Dresden werden ausgehend von grundlegenden Ausführungen zum Aufbau und zur Funktionsweise von Windenergieanlagen sowie bekannten Schwachstellen die sich daraus ergebenden Anforderungen an die Komponenten und Baugruppen des Hauptantriebsstranges vorgestellt. Hierzu werden die heute üblichen Auslegungs- und Berechnungsverfahren für Lager, Kupplungen und Getriebe mit Stirnrad- und Umlaufräderstufen behandelt, wobei auch auf die Einflussmöglichkeiten durch Verzahnungskorrekturen hingewiesen wird. Darüber hinaus werden moderne Simulationsverfahren (Mehrkörper-Simulation (MKS) in Verbindung mit der Finite-Elemente-Methode (FEM)) zur Ermittlung von wirklichkeitsgetreuen Lastannahmen sowie die Möglichkeiten und Einsatzgrenzen von Maschinendiagnoseverfahren diskutiert. Die Veranstaltung wird abgerundet durch die Vermittlung von grundlegenden Zusammenhängen zur Schmierung von antriebstechnischen Komponenten.

Das ausführliche Veranstaltungsprogramm erhalten Interessierte im  Haus der Technik e.V. unter Tel. 0201/1803-1, Fax 0201/1803-346 oder im Internet unter www.hdt-essen.de/windenergie oder unter http://www.hdt-essen.de/W-H010-03-516-4

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