22.3.2014: Landesweite Demos für Erneuerbare Energien und gegen Fracking, Kohle und Atom!

Collage aus Energiedemos; Fotos: Jörg Farys / Pressefoto: BUND
Collage aus Energiedemos; Fotos: Jörg Farys / Pressefoto: BUND

22.3.2014: Demonstrationen in mehreren Landeshauptsstädten für Sonne und Wind statt Fracking, Kohle und Atom!

Am 22.3. wird in mehreren deutschen Landeshauptstädten für die Energiewende demonstriert

(WK-intern) – Im Koalitionsvertrag hat Schwarz-Rot einen Frontalangriff auf die Energiewende vereinbart. Nach der Photovoltaik soll es jetzt der Windkraft an den Kragen gehen.

Wirtschaftsminister Gabriel hat in seiner Regierungserklärung dazu aufgefordert, “gemeinsam das wichtige Projekt der Energiewende voranzubringen.” Prima, das können wir so unterschreiben – und liefern 13 Eckpunkte frei Haus, die eine dezentrale, sich dynamisch entwickelnde und naturverträgliche Energiewende gewährleisten.

Wir sind gespannt, wie ernst der Vizekanzler es mit “gemeinsam” meint.

Viel Spaß mit unserem Newsletter! Beste Grüße vom BUND

Dr. Norbert Franck und Friederike Otto

Der Zubau der erneuerbaren Energien droht mit einem Ausbaudeckel und massiven Förderkürzungen abgewürgt zu werden. Stattdessen setzt Schwarz-Rot weiter auf Atom- und Kohlekraft – etwa mit neuen Subventionen, die verhindern, dass alte Kohlemeiler eingemottet oder AKW unrentabel werden.

Damit haben sich RWE, Eon, EnBW und Vattenfall so massiv durchgesetzt wie lange nicht mehr. Doch noch steht dies alles nur im Koalitionsvertrag und nicht im Gesetz. Wir haben Chancen die Energiewende zu retten: Sowohl SPD als auch CDU/CSU sind jeweils gespalten in Freunde der Energiewende und Interessenvertreter der Konzerne. Und an einer Reform des Erneuerbaren-Energien-Gesetzes (EEG) müssen die Länder beteiligt werden. Etliche stehen der schwarz-roten Energiepolitik kritisch gegenüber – jetzt müssen sie sich wehren.

Für die Energiewende: dezentrale Aktionen in ganz Deutschland

Am 22. März geht der BUND daher in einem breiten Bündnis mit zehntausenden Menschen in mehreren Landeshauptstädten auf die Straße – in Düsseldorf, Kiel, Hannover, Mainz/Wiesbaden, München und Potsdam. Gemeinsam fordern wir, dass der Atomausstieg beschleunigt und der Kohleausstieg eingeleitet wird, Kohletagebaue stillgelegt werden, Gas nicht mittels Fracking gefördert und die Energiewende nicht ausgebremst wird. Zudem muss konsequent auf Energiesparen und Energieeffizienz gesetzt werden.

Was wir wollen…

  • … die Energieversorgung dezentralisieren, demokratisieren und in die Hand der Bürgerinnen und Bürger legen!
  • … der Welt zeigen, wie die Energieversorgung eines Industriestaates von Grund auf umgekrempelt werden kann und damit beim Klimaschutz endlich ernst gemacht wird.

Demonstrieren Sie mit uns am 22. März für die Energiewende und gegen Fracking, Kohle- und Atomkraft! Und zwar in diesen Städten:

  • Düsseldorf
  • Kiel
  • Hannover
  • Mainz/Wiesbaden
  • München
  • Potsdam

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