Bürgerwindpark setzt auf Siemens Windkraft-Anlagen mit Direktantrieb

Mit dem Typ SWT-3.0-113 kommt modernste Direct-Drive-Technologie nach Schleswig-Holstein / Pressebild: Siemens
Mit dem Typ SWT-3.0-113 kommt modernste Direct-Drive-Technologie nach Schleswig-Holstein / Pressebild: Siemens

Neuer Bürgerwindpark bei Stadum setzt auf Siemens Anlagen mit Direktantrieb

  • Sieben Windturbinen liefern ab Herbst 2014 eine Leistung von 21 Megawatt
  • Langfristiger Service- und Wartungsvertrag für 20 Jahre

Siemens Energy hat den Auftrag für den Bürgerwindpark Holzacker-Knorburg erhalten.

(WK-intern) – Zwischen den Gemeinden Enge-Sande und Stadum entsteht 2014 eines der modernsten Onshore-Windkraftwerke Norddeutschlands. Die sieben bestellten Windturbinen vom Typ Siemens SWT-3.0-113 kommen ohne Getriebe aus und setzen so Maßstäbe bei Effizienz und Betriebskosten. Erstmals kommen sie bei einem Projekt in Schleswig-Holstein zum Einsatz. Siemens erhielt außerdem den Auftrag über Wartung und Instandhaltung im Rahmen eines 20-jährigen Servicevertrags.

Mit Rotordurchmessern von 113 Metern und Nabenhöhen von 92,5 Metern wird das Windkraftwerk auch bei kleineren bis mittleren Windgeschwindigkeiten eine hohe Energieausbeute liefern. Die bei dem Projekt sehr engen Abstände von nur rund 330 Metern stellen für den robusten Anlagentyp aufgrund seiner strukturellen Reserven kein Problem dar.

Auslieferung und Montage der sieben Windturbinen sind ab Frühsommer 2014 geplant. Für die folgenden 20 Jahre wartet Siemens die Turbinen im Rahmen eines umfassenden Service-Programms, das eine erweiterte Gewährleistung auf alle Großkomponenten enthält. Solch langfristige Partnerschaften ermöglichen Kunden eine besser vorhersagbare Rendite und eine hohe Investitionssicherheit.

„Die Siemens-Anlagen haben uns und unseren regionalen Projektierer ee-Nord GmbH überzeugt, weil ihre moderne Technik die nötigen Reserven für unsere Planung bereithält“, unterstreicht Ralf Nissen von der Bürger-Windpark Holzacker-Knorburg GmbH & Co. KG. Sein Geschäftsführungskollege Ingo Storm ergänzt: „Siemens bietet hier ein sehr ausgewogenes Paket aus optimiertem Anlagendesign, nachgewiesener Zuverlässigkeit und klar kalkulierbaren Betriebskosten.“ Für Technologiechef Henrik Stiesdal von Siemens Wind Power hat der Auftrag eine wichtige Signalwirkung. „Wir freuen uns besonders über das Projekt Holzacker-Knorburg, denn es erlaubt uns, die technischen und wirtschaftlichen Vorzüge unserer direkt angetriebenen Anlagen vor Ort in Norddeutschland zu demonstrieren.“

Windenergie und der dazugehörige Service sind Teil des Siemens-Umweltportfolios. Rund 43 Prozent des Konzernumsatzes entfallen auf grüne Produkte und Lösungen. Das macht Siemens zu einem der weltweit größten Anbieter von umweltfreundlicher Technologie.

PM: Siemens

Weitere Beiträge:



Diesen Artikel weiterempfehlen:






Schreibe einen Kommentar

Top