Bundesregierung plant Energiewende zu stoppen

AS Solar Geschäftsführer sprechen sich gegen Gabriels Pläne aus

Hannover – Vor kurzem legte Wirtschafts- und Energieminister Sigmar Gabriel seine Pläne zur umfangreichen Überarbeitung des EEGs vor.

(WK-intern) – Die Gesetzesänderungen sollen zum 01. August 2014 in Kraft treten. Für seine Pläne erntet Gabriel zu Recht von vielen Seiten negative Kritik – unter anderem auch von eigenen Parteifreunden.

Mit den geplanten Maßnahmen ist die Energiewende nicht umsetzbar. Günstiger Solarstrom wird zu Gunsten von Kohle und anderen herkömmlichen Energieträgern ausgebremst. Kostenvorteile, die durch erneuerbare Energien zukünftig entstehen würden gehen verloren. Vor allem die von ihm beschriebene Einbeziehung des solaren Eigenverbrauchs in die EEG-Umlagefinanzierung ist ökonomisch und ökologisch nicht nachvollziehbar. Im Gegenteil – die Eigenstromnutzung mit Stromspeichern muss stärker begünstigt und gefördert werden. „Was für ein Unsinn wäre es, wenn man für das Ernten von Obst und Gemüse aus dem eigenen Garten eine Abgabe an Landwirte zahlen müsste“, fragt AS Solar Geschäftsführer Gerd Pommerien empört.

„Sollten die Pläne ohne drastische Änderungen durchgewunken werden, erwarten wir einen totalen Zusammenbruch der Solarwirtschaft in Deutschland, wenn die Vorschläge von Gabriel und der aktuellen Regierung so umgesetzt werden“, so der zweite AS Solar Geschäftsführer Thomas Rust. Dementsprechend gehen die verbleibenden Arbeitsplätze in der Solarbranche weitestgehend verloren. Die Reihe der Insolvenzen, die 2013 in der Solarbranche stattfanden, werden 2014 ein noch größeres Ausmaß erreichen. Das Thema Eigenstromnutzung im privaten als auch im gewerblichen Sektor ist dann obsolet. Herr Gabriel reißt somit die letzte verbleibende Säule der Solarbranche gnadenlos ein. Die Solartechnik wird nur noch ein Nischendarsein in Deutschland führen. Trotzdem werden die Strompreise weiterhin um mindestens 4 % pro Jahr steigen, da die fossilen Energien zur Neige gehen und das Klima belasten. Und nicht zuletzt wird die Arbeitslosigkeit in Deutschland zunehmen.

Andere Punkte, die dringend überarbeitet werden müssten, fasst Gabriel dahingegen nicht an, wie beispielsweise die Vergünstigung für die Industrie. Umweltschädliche Braunkohle wird wegen billiger Verschmutzungsrechte wieder stärker genutzt. Und das 2010 an der Börse eingeführte Umlageverfahren für die EEG-Vergütung muss abgeschafft werden, es macht den Strom nur unnötig teuer. Die Umlage muss zukünftig aus der tatsächlichen Erzeugung von Strom aus Sonne und Wind ermittelt werden. Ein Expertenteam, beispielsweise vom Fraunhofer-Institut für Solare Energiesysteme ISE, kann dafür eingesetzt werden.

Die AS Solar GmbH bietet umfassende Lösungen für Strom – Wärme – Licht. Von der Firmenzentrale in Hannover aus vertreibt AS Solar weltweit erfolgreich Photovoltaik-, Solarthermie- und Biomasse-Heizsysteme sowie Wärmepumpen und LED-Anlagen an Projektierer, Fachhandwerker und Installateure. Darüber hinaus werden schlüsselfertige Systeme angeboten, die im Haus geplant und vor Ort realisiert werden.

PM: AS Solar GmbH

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