ENERCON nimmt „E-Ship 1“ wieder in den Transportdienst

Das von ENERCON entwickelte Segelrotorschiff «E-Ship 1» ermöglicht im Betrieb eine Treibstoffersparnis von bis zu 25 Prozent
Das von ENERCON entwickelte Segelrotorschiff «E-Ship 1» ermöglicht im Betrieb eine Treibstoffersparnis von bis zu 25 Prozent / Pressebild: ENERCON

Notwendige Umbaumaßnahmen erfolgreich abgeschlossen / Neues Betriebskonzept

ENERCONs innovatives Segelrotorschiff „E-Ship 1“ ist nach erfolgreichem Abschluss notwendiger Umbaumaßnahmen wieder auf den Weltmeeren unterwegs, um Windenergieanlagenkomponenten für ENERCON zu transportieren.

(WK-intern) – ENERCON hatte das „E-Ship 1“ vor gut einem Jahr vorsorglich aus dem kommerziellen Transportdienst genommen, da es wiederholt zu technischen Problemen mit den Dieselgeneratoren an Bord gekommen war. Diese zugekauften Aggregate dienen dazu, elektrische Energie zu erzeugen, mit der die Hauptantriebsmaschine sowie das Bordnetz inklusive der Flettner-Rotoren betrieben werden.

Während des Werftaufenthalts in Emden wurden die sieben Dieselgeneratoren gegen Fabrikate eines anderen Herstellers getauscht. Außerdem nutzte ENERCON die mehrmonatige Liegezeit dazu, die technischen Systeme des „E-Ship 1“ weiter zu optimieren. „Die neuen Motoren und weiteren Verbesserungen werden das dieselelektrische Prinzip unseres Schiffes noch effizienter unterstützen und damit die Energieeffizienz beziehungsweise Kraftstoffersparnis weiter erhöhen“, erläutert ENERCON Geschäftsführerin Nicole Fritsch-Nehring.

Was die Bereederung und das Shipmanagement betrifft, wird ENERCON künftig mit der Hamburger Reederei Auerbach kooperieren. „Wir haben mit der Reederei Auerbach einen kompetenten Partner gefunden, welcher die operative Verantwortung für unser Schiff übernehmen wird, so dass wir uns wieder auf unser Kerngeschäft konzentrieren können“, so die Geschäftsführerin.

Während der nächsten Fahrten wird ENERCON das optimierte Antriebskonzept validieren. Außerdem wird ein Performance-Monitoring von Land aus sowie ein Wetter-Routing eingeführt, so dass der jeweils bestmögliche Kurs für den Einsatz der Flettner-Rotoren bestimmt und die maximale Kraftstoffeinsparung
erreicht werden kann.

PM: ENERCON

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