Glauber: Seehofer bei Stromtrassenausbau völlig unglaubwürdig

links Thorsten Glauber und Hubert Aiwanger / Foto: Freie Wähler
links Thorsten Glauber und Hubert Aiwanger / Foto: Freie Wähler

Freie Wähler zur geplanten Stromtrasse von Sachsen-Anhalt nach Bayern

(WK-intern) – München – Angesichts der neuerlichen Kehrtwende von Ministerpräsident Seehofer bei der geplanten Stromtrasse von Sachsen-Anhalt nach Bayern erklärt der stellvertretende Vorsitzende und energiepolitische Sprecher der FREIE WÄHLER Landtagsfraktion, Thorsten Glauber:

„Es ist keine zehn Monate her, dass die CSU-Abgeordneten im Bundestag für das Bundesbedarfsplangesetz gestimmt haben. Aufgrund dieses Gesetzes ist auf der gesamten Gleichstromtrasse von Sachsen-Anhalt nach Bayern keine Erdverkabelung möglich. Offenbar hat Horst Seehofer bei den vielen Meinungswechseln den Überblick verloren, wie seine eigenen Parteifreunde abgestimmt haben.“

Im Juni 2013 hatte auch die Staatsregierung im Bundesrat für das Bundesbedarfsplangesetz gestimmt. Dem Antrag des Landes Niedersachsen, grundsätzlich die Möglichkeit einer Teilerdverkabelung zu schaffen, schloss sich Bayern nicht an. Glauber: „Dass Horst Seehofer jetzt den Ahnungslosen spielt, ist unerträglich.“

Des Weiteren kritisierte der Energieexperte der FREIEN WÄHLER, dass bislang kein echter Dialog mit den Vertretern der Kommunen über den Trassenverlauf stattfand. Abschließend stellt Glauber fest: „Wer die Bürger über- und hintergeht, braucht sich über Proteste nicht zu wundern.“

PM: Der Pressesprecher der FREIE WÄHLER LANDTAGSFRAKTION im Bayerischen Landtag

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