Zahlt jede Familie 1.000 Euro pro Jahr für die Kosten des EEG?

… – über die Rechenkünste von Wirtschaftskorrespondenten

In einem F.A.Z.-Kommentar wurde fälschlicher Weise behauptet, dass jede deutsche Familie den EEG-Ausbau mit 1.000 Euro pro Jahr zwangsweise finanziert. Das BHKW-Infozentrum deckt die Rechenfehler der F.A.Z.-Wirtschaftsfachleute auf.

(WK-news) – Im Wirtschaftsteil der Frankfurter Allgemeinen Zeitung (F.A.Z.) haben sich am 9. Januar 2014 zwei Wirtschaftskorrespondenten ausgetobt.

Dabei wird die Behauptung aufgestellt, dass sich jede vierköpfige Familie 2013 zwangsweise mit 1.000 Euro am Ausbau der regenerativen Energien beteiligt hätte.

Das BHKW-Infozentrum Rastatt (http://www.bhkw-infozentrum.de) hat sich mit dieser Aussage beschäftigt und im Rahmen des Energiewende-Blogs nachgerechnet. Daraus entstanden ist der Bericht “1.000 Euro EEG-Umlage pro Familie und Jahr ?!? –
Fakten zu den Rechenkünsten der F.A.Z.-Wirtschaftskorrespondenten” (http://www.bhkw-infozentrum.de/…).

Die EEG-Umlage einer vierköpfigen Familie in Deutschland lag im Jahre 2013 übrigens bei weniger als 240,- Euro – also bei weniger als einem Viertel der F.A.Z.-Behauptung.

PM: BHKW-Infozentrum

WK: Durch die Steuer auf die “EEG-Umlage für die kleinen Verbraucher” zahlt jeder Bürger mehr Abgaben an den Staat als für den Strom inkl. Netzausbau, Netzgebühr, … selber. Der Staat, d. h. die politischen Vorgaben verteuern Strom- und Energiekosten und erzwingt so die Abschaltung von neuen, “sauberen” Gaskraftwerken, weil der gleiche Staat auf der anderen Seite die Braunkohle über Steuergelder subventioniert. Die Braunkohlegruben hinterlassen nicht nur eine Mondlandschaft in denen für immer ganze Städte und Landschaften verschwinden. Damit wird gleichzeitig immer mehr CO2 ausgestoßen und die Klimaziele ad absurdum geführt. Massive Schäden für die Folgen des Klimas werden einfach ignoriert. Der Finanzminister freut sich, bei jeder Katastrophe verdient er mit, 19% von jedem ausgegebenen Euro gehen als Mehrwertsteuer nur für das Baumaterial an ihn, dazu zahlen die Baukräfte Lohn- und Einkommensteuer, in die Sozialkassen und so weiter. Eine riesige Geldmenge spült jede Überschwemmung und jedes Unwetter in die Staatskasse. Fragt man jedoch Betroffene, was sie erhalten haben, nachdem die Politik schnelle Hilfe zugesagt hatte, so bekommt man zur Antwort: “Das Kloster und die Kirche wurden saniert, wir haben jedoch nichts bekommen.” Frau Kanzlerin kann es in viel schönere Worte fassen: “Den Augenblich der Krise nutzen für einen der dabei Gewinner ist und viele die es bezahlen.” So wurden auch schon Finanzheuschrecken gerettet, mit Summen, die jenseits von allen Vorstellungen liegen. Und dafür brauch der Finanzminister eben Geld und lässt sich jede Krise vergolden. Ein geniales System, das jeden und alles an die Wand drückt und ausquetscht der nur einmal in eine schwache Situation gerät. Dabei ist das Problem nicht nur menschlich, alles spiegelt es wider, Landschaften, Tiere, Gewässer, die Luft, die Böden an Land und unter Wasser …

HB

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