Französischer Europaminister besucht Europäische Strombörse EPEX SPOT

Französischer Europaminister Thierry Repentin besucht Europäische Strombörse EPEX SPOT

Ein Beispiel erfolgreicher deutsch-französischer Zusammenarbeit im Energiesektor – Deutsch-französisches Büro für Erneuerbare Energien plädiert für koordinierte Energiewende

(WK-intern) – Paris – Der französische Minister für Europäische Angelegenheiten, Thierry Repentin, hat die Europäische Strombörse EPEX SPOT besucht. Der Besuch fand statt anlässlich des deutsch-französischen Tages am 22. Januar, dem 51. Jahrestag des Élysée-Vertrags, und folgt auf die Ankündigung des französischen Präsidenten François Hollande, die deutsch-französische Zusammenarbeit im Energiesektor zu verstärken. Jean-François Conil-Lacoste, Vorstandsvorsitzender der EPEX SPOT, erklärte die Funktionsweise der Strombörse und die Relevanz der Preisfindung auf den europäischen Strommärkten.

Thierry Repentin lobte die Europäische Strombörse im Anschluss an die Besichtigung als einen der Schlüsselakteure in der Zusammenarbeit zwischen Deutschland und Frankreich im Energiesektor. „EPEX SPOT und das Deutsch-französische Büro für erneuerbare Energien zeigen das Innovationspotential unserer beiden Länder im Hinblick auf die Zusammenarbeit im Energiesektor. Beide können auf ihre europäischen Initiativen bauen, um den Energiemarkt zu stärken.“

Jean-François Conil-Lacoste sagte: „Die Europäische Strombörse baut auf ein starkes Fundament, das vor fünf Jahren durch eine vertrauensvolle Partnerschaft zwischen deutschen und französischen Unternehmern geschaffen wurde. Seitdem ist unsere deutsch-französische DNS zu einer europäischen verschmolzen. Das ist die Basis für die Integration des europäischen Strommarkts.“

Sven Rösner, stellvertretender Direktor des Deutsch-französischen Büros für erneuerbare Energien, fügte hinzu: „Erneuerbare sind zu einem natürlichen Bestandteil des Stromsystems geworden. EPEX SPOT hat ihre fundamentale Rolle für die Marktintegration der Erneuerbaren bewiesen. Eine stärkere deutsch-französische Zusammenarbeit im Hinblick auf Erneuerbare wird die Energiewende in beiden Ländern erleichtern.“
Die Europäische Strombörse EPEX SPOT SE wurde durch den Zusammenschluss der Stromspotmärkte (Day-Ahead und Intraday) der deutschen und französischen Energiebörsen geschaffen. Beide Großhandelsmärkte für Strom werden seitdem zusammen mit den österreichischen und Schweizer Märkten unter einem Dach betrieben. Zusammen machen diese Länder mehr als ein Drittel des europäischen Stromverbrauchs aus. EPEX SPOT ist eine Gesellschaft europäischen Rechts (Societas Europaea) mit Sitz in Paris und Niederlassungen in Leipzig und Wien. Im Jahr 2013 wurden 346 TWh auf den Märkten der EPEX SPOT gehandelt.

Das Deutsch-französische Büro für erneuerbare Energien (DFBEE) ist ein deutsch-französischer Verein zur Förderung der erneuerbaren Energien sowie des Austauschs von Informationen und bewährten Praktiken zwischen Deutschland und Frankreich. Er wird durch die Fachverbände und Unternehmen aus beiden Ländern unterstützt und ist direkt in den für Energie zuständigen Ministerien in Deutschland und Frankreich angesiedelt.

PM: EPEX SPOT

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