E.ON beginnt mit dem Bau von Offshore-Windpark Amrumbank West

Pressebild: E.ON Offshore-Windpark
Pressebild: E.ON Offshore-Windpark

Baubeginn für Offshore-Windpark Amrumbank West in der Nordsee

E.ON stärkt Position als eines der weltweit führenden Unternehmen im Bereich Offshore-Windenergie

(WK-intern) – E.ON baut das Geschäftsfeld Erneuerbare Energie weiter aus und hat jetzt mit der Errichtung des Offshore-Windparks Amrumbank West in der Nordsee begonnen.
37 Kilometer nordwestlich von Helgoland wurde das erste Fundament installiert.
Für den Bau des Windparks und weiterer Offshore-Projekte hat E.ON das Installationsschiff MPI Discovery gechartert. Das sogenannte Jack-up-Schiff wird in Cuxhaven beladen, um die Fundamente auf hoher See zu installieren. Mit sechs Hubbeinen hebt sich das Schiff an der jeweiligen Position hydraulisch aus dem Meer und gewährleistet so einen sicheren Stand für die Kran- und Installationsarbeiten.

Hierbei werden 60 Meter lange Stahlröhren – sogenannte Monopiles – bei bis zu 24 Metern Wassertiefe etwa 30 Meter tief im Meeresboden eingebunden. Die aus dem Monopile und dem Verbindungsstück zum Turm der Windenergieanlage bestehende Gründungsstruktur verfügt über ein Gewicht von zusammen rund 900 Tonnen. Zur Minimierung von Rammgeräuschen während der Montage setzt E.ON ein dem Stand der Technik entsprechendes Schallschutzsystem ein.

Das Investitionsvolumen beträgt rund eine Milliarde Euro. Amrumbank West ist ein weiteres Beispiel, wie E.ON die Kosten für den Bau und Betrieb von Offshore Windparks drastisch senkt. „Hier fließt unsere gesamte Expertise ein, die wir bei der Realisierung von Offshore-Projekten in Großbritannien und Skandinavien sowie beim Bau und Betrieb des weltweit ersten Tiefsee-Windparks alpha ventus in Deutschland aufgebaut haben“, sagt Eckhardt Rümmler, CEO von E.ON Climate & Renewables.

Gleichzeitig wolle E.ON sich als Kostenführer für den Bau und Betrieb von Offshore-Projekten in industriellen Maßstab positionieren. „Strom vom Meer wird einen verlässlichen und kostengünstigen Beitrag zur Energieversorgung leisten. Amrumbank West bringt uns diesem Ziel ein deutliches Stück näher“, so Rümmler.

Auf einer Fläche von 32 Quadratkilometern – das entspricht mehr als 4.700 Fußballfeldern – werden insgesamt 80 Windturbinen errichtet. Die hochmodernen 3,6 Megawatt-Anlagen erzielen eine Gesamtleistung von 288 Megawatt und können bis zu 300.000 Haushalte versorgen. Dabei werden mehr als 740.000 t CO2 im Jahr eingespart. Fertigstellung und Inbetriebnahme von Amrumbank West sind für dem Spätsommer des kommenden Jahres vorgesehen.

E.ON hat seit 2006 knapp neun Milliarden Euro in Erneuerbare Energien investiert und ist heute weltweit der drittgrößte Betreiber von Offshore Windparks.

Diese Pressemitteilung enthält möglicherweise bestimmte in die Zukunft gerichtete Aussagen, die auf den gegenwärtigen Annahmen und Prognosen der Unternehmensleitung des E.ON-Konzerns und anderen derzeit verfügbaren Informationen beruhen. Verschiedene bekannte wie auch unbekannte Risiken und Ungewissheiten sowie sonstige Faktoren können dazu führen, dass die tatsächlichen Ergebnisse, die Finanzlage, die Entwicklung oder die Leistung der Gesellschaft wesentlich von den hier abgegebenen Einschätzungen abweichen. Die E.ON SE beabsichtigt nicht und übernimmt keinerlei Verpflichtung, derartige zukunftsgerichtete Aussagen zu aktualisieren und an zukünftige Ereignisse oder Entwicklungen anzupassen.

PM: E.ON

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