Die Linke: CSU macht Windkraft platt!

 Eva Bulling-Schröter (MdB), Landessprecherin der LINKEN. Bayern / Pressebild
Eva Bulling-Schröter (MdB), Landessprecherin der LINKEN. Bayern / Pressebild

„Sie können nicht mal bis zur Bundesgesetzgebung warten und schaffen Tatsachen im Schweinsgalopp, die weitreichende Konsequenzen haben“, so Eva Bulling-Schröter (MdB), Landessprecherin der LINKEN. Bayern. Bulling-Schröter weiter:

„Es ist vollkommen unglaubwürdig, wenn die CSU bei der Windkraft plötzlich das typisch bayerische Landschaftsbild verteidigen will – wo ist diese ‚Verteidigung‘ bei anderen Projekten? Außerdem wird nun das Phantom der Verspargelung an die Wand gemalt, um die Windkraft in Bayern zu Grabe zu tragen. Gleichzeitig beginnt jetzt schon die ideologische Vorbereitung auf eine Laufzeitverlängerung der AKWs, indem Energieministerin Aigner einen Blackout beim Auslaufen der AKWs in Bayern voraussagt.

Sehr seltsam mutet es an, wenn Frau Aigner von der Bundesregierung einen Grundsatzbeschluss für die Weiterführung der Gaskraftwerke fordert. Offensichtlich hat sie vergessen, dass es ihre Partei ist, die in der Regierung sitzt.

Ja, wir müssen die Windstandorte gut überlegen und mit der Bevölkerung diskutieren, aber das darf nicht dazu führen, dass die Windkraft eliminiert wird. Sie ist notwendig für eine Energiewende! Zur sozialen Akzeptanz kann ich nur noch einmal wiederholen: Wer nicht bereit ist, die sogenannten energieintensiven Unternehmen in die Pflicht zu nehmen, der wird die Akzeptanz bei vielen Menschen verlieren!“

PM: Die Linke, Landesverband Bayern

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