Präsident des GVB bedauert Entscheidung des bayerischen Kabinetts gegen Windenergie

Investitionen in Wind- und Wasserkraft eher vernachlässigt / Foto: HB
Bayerisches Kabinett ist gegen Windenergie / Foto: HB

München – Die Entscheidung des bayerischen Kabinetts, die bisherigen Windausbauziele zu kassieren, stößt beim Genossenschaftsverband Bayern e.V. (GVB) auf Verwunderung.

„Wir bedauern diese energiepolitische Korrektur im Freistaat“, kommentiert Stephan Götzl, Präsident des GVB. Diese entziehe engagierten Bürgern einen Teil an Möglichkeiten, energiepolitische Verantwortung für ihre Heimatregion zu übernehmen.

(WK-intern) – Dort, wo sie in der Vergangenheit schon übernommen wurde, müsse auf gegebene Zusagen vertraut werden können. „Für bestehende Investitionen in bereits genehmigte und in ihrem Planungsstand fortgeschrittene Projekte müssen gesetzliche Vergütungszusagen weiterhin garantiert bleiben“, so der Genossenschaftspräsident.

Zudem befürchtet Götzl, dass der faktische Windenergie-Stopp im Freistaat Innovationsdruck vermindere. Es sei für den Wirtschafts- und Technologiestandort Bayern aber von erheblicher Bedeutung, dass auch künftig Entwicklungs- und Forschungsleistung rund um die Windenergie engagiert fortgeführt wird. Insbesondere dürfe die dringende Weiterentwicklung von Speichermedien für regenerative Energien nicht gebremst werden. „Ich erwarte vielmehr, dass mit Nachdruck politische Rahmenbedingungen geschaffen werden, die dazu beitragen, den technischen Fortschritt bei der Speicherung regenerativer Energie zu beschleunigen. Hier sehe ich auch die bayerische Staatsregierung in der Verantwortung“, so der GVB-Präsident.

Genossenschaftsverband Bayern e.V. (GVB)
Der Genossenschaftsverband Bayern (GVB) vereint unter seinem Dach 1.283 genossenschaftliche Unternehmen mit rund 2,8 Millionen Mitgliedern. Dazu zählen 287 bayerische Volksbanken und Raiffeisenbanken sowie 996 ländliche und gewerbliche Genossenschaften.

PM: Genossenschaftsverband Bayern e.V. (GVB)

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