Energie für die Zukunft: Ökostromtarife immer beliebter

(WK-intern) – Mit erneuerbaren Energiequellen erzeugter Strom wird auch im Jahr 2013 zunehmend wichtiger, so das Statistische Bundesamt. Seit dem Reaktorunfall im japanischen Fukushima sei der Anteil erneuerbarer Energieträger an der gesamten Stromproduktion von 16,4 auf 22,1 Prozent gestiegen: Erneuerbare Energien wie beispielsweise Wasser- und Windkraft, Sonnenenergie sowie Biomasse belegen in Deutschland mittlerweile den zweiten Platz in puncto Stromlieferanten. Angesichts steigender Strompreise stehen Verbraucher jedoch nicht nur vor der Frage „Ökostrom oder nicht?“, sondern angesichts der Vielzahl von Angeboten auch vor der Qual der Wahl. Hier können Onlineanbieter wie etwa das Portal stromanbieter.org mit praktischen Vergleichsrechnern Abhilfe schaffen.

Foto: Petra Bork  / pixelio.de

Energiequellen: Preisalternativen elegant nutzen

Der deutsche Strompreis zählt zu den höchsten in ganz Europa, so das Umweltinstitut München e.V. Stiftung Warentest rät Stromkunden deshalb zum jährlichen Wechsel des Anbieters. Dies könne in manchen Fällen Einsparungen von mehreren hundert Euro jährlich mit sich bringen und lohne sich auch für Ökostromkunden, so die Verbraucherorganisation. Wichtig für den Wechsel des Anbieters hin zu bezahlbaren erneuerbaren Energiequellen seien in jedem Fall der aktuelle Versorgungsvertrag, die eigene Kunden- bzw. Zählernummer sowie der Jahresverbrauch. Nun gilt es, den Vertrag genau zu studieren, um das nächstmögliche Datum für einen Anbieterwechsel zu ermitteln. Im Allgemeinen beträgt die Kündigungsfrist der meisten Energieversorger 14 Tage, viele Neuverträge können mittlerweile jedoch nur zum Monatsersten abgeschlossen werden.

Vergleichsportale bieten eine schnelle Übersicht

Der klassische Weg des Anbieterwechsels führt über einen Energieberater der Verbraucherzentrale. Das professionell geschulte Personal informiert Verbraucher auf Wunsch über günstige Tarife, die unterschiedlichen Energiequellen und eventuelle Preisfallen. Immer mehr Kunden greifen mittlerweile jedoch auf einen der zahlreichen Onlinevergleichsrechner im Internet zurück. Diese ermitteln anhand des jeweiligen Jahresverbrauchs sowie der Postleitzahl alle in Frage kommenden Tarife und Anbieter und listen diese übersichtlich auf. Verbraucher sollten die vorgeschlagenen Anbieter und ihre Tarife jedoch zusätzlich auf etwaige Kostenfallen wie etwa automatische Vertragsverlängerungen überprüfen, rät die Stiftung Warentest.

PM: Barracuda

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