IG Windkraft begrüßt Einspeisetarife für Ökostrom in Österreich

Windanlagenversicherer / Foto: HB
Heute wurde die Tarifverordnung für den Ökostrom erlassen / Foto: HB

St. Pölten, am 23. Dezember 2013: Heute wurden die Einspeisetarife für Ökostromanlagen für die nächsten zwei Jahre verordnet.

IG Windkraft begrüßt fixe Tarife für zwei Jahre

(WK-intern) – Damit werden die guten Rahmenbedingungen für den Ausbau der Windkraft mit langfristigen Tarifen zusätzlich stabilisiert. „Noch nie gab es eine so lange vorhersehbare Klarheit bei den Einspeisetarifen“, freut sich Stefan Moidl, Geschäftsführer der IG Windkraft und ergänzt: „Klar ist aber auch, dass der verordnete Tarif den Windkraftausbau nur an Beststandorten möglich macht.“
Heute wurde die Tarifverordnung für den Ökostrom erlassen.
Für die Windenergie sind damit die Einspeisetarife für die nächsten zwei Jahre außer Diskussion. Zum ersten Mal wurden die Tarife seit Bestehen des Ökostromgesetzes gleich für zwei volle Jahre am Stück, nämlich für 2014 und 2015, festgelegt. Noch nie gab es eine so lange vorhersehbare Klarheit bei den Einspeisetarifen.
„Es freut mich, dass die Stabilität für den Ökostromausbau durch diese Tarifverordnung noch verbessert wurde“, bemerkt Moidl zufrieden. Damit verschaffen die drei zuständigen Minister, Reinhold Mitterlehner, Rudolf Hundstorfer und Andrä Rupprechter, der Windbranche ein ruhiges Weihnachtsfest und einen positiven Blick ins neue Jahr.

Windkraftausbau nur an Beststandorten

Mit den verordneten Tarifen kann allerdings nur an besten Standorten in Österreich die Windenergie ausgebaut werden. Die neuen Windkraftprojekte stehen damit vor großen Herausforderungen. „Es liegt in der Natur der Sache, dass in den letzten Jahren bereits jene Standorte mit den besten Windverhältnissen und den niedrigsten Erschließungs- und Ausbaukosten entwickelt worden sind“, erklärt Moidl und setzt fort: „Für Standorte mit weniger günstigen Windverhältnissen oder erhöhten Ausbaukosten (zum Beispiel wegen längerer Zuwegung und Ableitung des Stroms) wird es durch die Absenkung sicherlich schwierig.“ Zudem sind heute neue Projekte mit deutlich höheren Kostenforderungen von Netzbetreibern für den Netzanschluss, höheren technischen Anforderungen an die Anlagen und gesteigerten Auflagen seitens des Naturschutzes konfrontiert.
„Während Österreich Fossile- und Atomkraftwerke unvermindert unterstützt, wird bei den erneuerbaren Energien penibel darauf geschaut, dass die Förderungen sinken“, erklärt Moidl.

Wirtschaftsministerium für Windenergie

„Positiv sehe ich die Bemühungen von Wirtschaftsminister Reinhold Mitterlehner und seinen Beamten, die sich dafür eingesetzt haben, dass mit den neuen Einspeisetarifen zumindest die Beststandorte ausgebaut werden können“, betont IGW-Geschäftsführer Stefan Moidl abschließend.

PM: IG Windkraft

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