Studie zur transmediterranen Stromübertragung zwischen Italien und Nordafrika

Solarstrom von Afrika nach Europa / Pressebild: DII
Solarstrom von Afrika für Europa / Pressebild: Dii

Europäische Kommission beauftragt Dii gemeinsam mit Partnern mit einer Studie zur transmediterranen Stromübertragung

München – Die Europäische Kommission unterstützt die Dii finanziell bei der Erstellung einer Machbarkeitsstudie für eine Übertragungsleitung zwischen Italien und Nordafrika im Rahmen des europäischen Ten-E Programms.

(WK-intern) – Der Zuschuss deckt bis zu 50% der Gesamtkosten der Studie. Einzelheiten werden in den nächsten Wochen mit der Europäischen Kommission diskutiert.

Ziel der Studie ist es, eine tragfähige Wirtschaftlichkeitsberechnung für ein solches Leitungsprojekt zwischen beiden Kontinenten zu erstellen. Die Studie soll Vorschläge für die Erzeugung erneuerbarer Energien in Nordafrika, einer Übertragungsleitung nach Italien sowie eines anwendbaren Regulierungsrahmens erarbeiten.  Dazu soll insbesondere der Einfluss der verschiedenen erneuerbaren Portfolios in Nordafrika auf die Wirtschaftlichkeit der Übertragungsleitung untersucht werden. Dii wird verschiedene Optionen für die Leitungsverbindung einschließlich der möglichen Landepunkte in Algerien, Tunesien und Libyen auswerten. Die Studie enthält auch eine Analyse der nationalen Stromübertragungssysteme, der unterschiedlichen rechtlichen Rahmenbedingungen sowie der Absatzmöglichkeiten für den erneuerbaren Strom aus Nordafrika.

Über Dii
Dii will mit seinen Partnerunternehmen aus 15 Ländern die Wüstenstrom-Idee Realität werden lassen. Die Länder des Nahen Ostens und Nordafrikas haben das große wirtschaftliche Potential der erneuerbaren Energien erkannt und nutzen diese Chance. Nahezu alle Staaten in der Region haben sich deutliche Ausbauziele gegeben, die sich auf insgesamt 50 Gigawatt bis 2020 belaufen. Dii als treibende Kraft hat zu dieser Entwicklung ihren Beitrag geleistet und seit 2009 erfolgreich für erneuerbare Energien in den Ländern des Nahen Ostens und Nordafrikas geworben.

Auf Grundlage dieser dynamischen Entwicklung haben die Gesellschafter der Dii im September 2013 beschlossen, Dii von einer zeitgebundenen Projektinitiative zu einer auf Dauer angelegten Industrieorganisation zu entwickeln.

PM: Dii

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