100. Windturbine im Offshore-Windpark Gwynt y Môr erfolgreich installiert

Offshore-Windpark Gwynt y Môr / Pressefoto: RWE
Offshore-Windpark Gwynt y Môr / Pressefoto: RWE

Offshore-Windpark Gwynt y Môr: 100 Turbinen sind installiert

Im Offshore-Windpark Gwynt y Môr Offshore wurde mehr rund 12 Kilometer vor der Küste vor der Küste von Nordwales die 100. Windturbine erfolgreich installiert.

Toby Edmonds, Project Director von Gwynt y Môr bei RWE npower renewables, erklärt dazu: „Mit der Installation der 100. Windturbine haben wir einen weiteren wichtigen Meilenstein im Aufbau von Gwynt y Môr erreicht. Die Arbeiten begannen im Mai. Dass wir nach nur sechs Monaten die 100 erreicht haben, ist eine fantastische Leistung des gesamten Teams.Es bleiben nur noch weitere 60, so dass wir nun mit dem Countdown bis zur Fertigste llung im nächsten Jahr beginnen können.“

Gwynt y Môr ist ein 2 Mrd. Euro Offshore-Windpark, der seinen Betrieb im Jahr 2014 vollständig aufnehmen soll. Er wird nach Fertigstellung genug Strom erzeugen, um jährlich rund 400.000 Haushalte mit er neuerbarer Energie zu versorgen – rund ein Drittel der Gesamtzahl der Wohnhäuser in ganz Wales.

Der bisherige Aufbau von Gwynt y Môr war für die Schaffung und Sicherung von Beschäftigung für mehr als 2.500 Menschen in Großbritannien verantwortlich.

Voraussichtlich mehr als 110 Arbeitsplätze sollen in der im Bau befindlichen Service- und Betriebsstation in Nordwales langfristig aufgebaut werden.

Gwynt y Môr liegt rund zwölf Kilometer vor der Küste von Nordwales und ist das derzeit größte im Bau befindliche Windkraftwerk von RWE Innogy. Gemeinsam mit den Stadtwerken München (30% der Anteile) und Siemens (10%) investiert RWE Innogy (60%) rund zwei Milliarden Euro. Nach der vollständigen Inbetriebnahme in 2014 wird Gwynt y Môr der zweitgrößte Offshore-Windpark weltweit sein. Das Kraftwerk soll über eine installierte Gesamtleistung von 576 Megawatt (MW) verfügen und wird damit genug Strom erzeugen, um jährlich rund 400.000 Haushalte mit erneuerbarer Energie zu versorgen.

”Gwynt y Môr hat bereits viele bedeutende Projekterfolge feiern können”, sagt Paul Coffey, COO bei RWE Innogy. “Wir haben in den letzten Jahren eine Menge Erfahrungen im Offshore-Bereich gesammelt. Das hilft uns den wachsenden Anforderungen, wie größeren Wassertiefen, unvorhersehbaren Witterungsbedingungen oder zunehmenden Entfernungen zum Festland, gerecht zu werden. Wir freuen uns, dass der Bau so zügig voranschreitet und wir sind gut im Zeitplan, um 2014 vollständig in Betrieb zu gehen.”

Dr. Florian Bieberbach, Vorsitzender der Geschäftsführung Stadtwerke München, ergänzt: „Mit der ersten offshore erzeugten Kilowattstunde Windstrom in Gwynt y Môr ist ein wichtiger Meilenstein erreicht. Offshore Windenergie leistet einen bedeutenden Anteil an der ‚Ausbauoffensive Erneuerbare Energien‘ der Stadtwerke München.“

Das Windparkareal erstreckt sich über eine Fläche von rund 80 Quadratkilometern. Die Siemens-Turbinen mit einer Leistung von jeweils 3,6 MW werden mit Hilfe von Installationsschiffen in Wassertiefen von bis zu 28 Metern gesetzt. Die Windkraftanlagen überragen den mittleren Meeresspiegel um 150 Meter.

Clark MacFarlane, Siemens, Geschäftsführer UK Offshore Wind Power, erklärt: “Siemens ist für die Lieferung und Konstruktion der Windkraftanlagen und Offshore-Umspannanlagen, sowie für den langfristigen Betrieb und die Instandhaltung zuständig. Gwynt y Môr ist ein Schlüsselprojekt für uns, und wir freuen uns, dass wir dieses als Partner begleiten können.”

Großbritannien strebt an, mehr Energie aus heimischen erneuerbaren Quellen zu erzeugen, um so die Abhängigkeit von eingeführten fossilen Brennstoffen wie Erdgas und Öl zu reduzieren. Hierzu wird Gwynt y Môr einen bedeutenden Beitrag leisten.

PM: RWE

Weitere Beiträge:



Diesen Artikel weiterempfehlen:






Schreibe einen Kommentar

Top