Rot-Grün sagt in Rheinland-Pfalz die Energiewende ab

Das Burgenland hat vorgezeigt wie schnell der Umstieg auf eine erneuerbare Stromerzeugung gehen kann. / Foto: HB
Windrädern im Pfälzer Wald / Foto: HB

Die rot-grüne Landesregierung ist mit einem weiteren Versprechen gescheitert.

Entgegen der wiederholten Zusicherung der grünen Wirtschaftsministerin wird Rheinland-Pfalz bis 2030 seinen Energiebedarf nicht zu 100% aus erneuerbaren Energien decken können.

(WK-news) – Die rheinland-pfälzischen Liberalen warfen SPD und Grünen vor, viel zu lange einer energiepolitischen Fata Morgana hinterher gerannt zu sein.

„Statt die Energiewende heute, hier und jetzt gut zu organisieren, ging es SPD und Grüne vor allem um die Erfüllung eines imaginären Plansolls von 100% Erneuerbaren Energien in 2030“, sagte der Vorsitzende der FDP Rheinland-Pfalz, Dr. Volker Wissing.

Die energiepolitische Planwirtschaft von SPD und Grünen hätte zu einem forcierten Ausbau, insbesondere der Windenergie, geführt, der schon heute deutliche Auswirkungen auf den Natur- und Landschaftshaushalt habe.

Statt mit dem Ausbau der Windenergie, wie von der FDP vorgeschlagen, zunächst auf ökologisch weniger wertvollen Flächen, zum Beispiel entlang der rheinland-pfälzischen Autobahnen zu beginnen,  hätten die Grünen mit ihrer Forderung nach Windrädern im Pfälzer Wald, der Akzeptanz der Energiewende einen Bärendienst erwiesen. „Die Grünen haben den Pfälzer Wald der Windkraftlobby zum Fraß vor geworfen“, so Wissing. Bei SPD und Grünen habe der Fokus stets auf der Quantität und nie auf der Qualität des Ausbaus der erneuerbaren Energien gelegen.

Nachdem SPD und Grüne ihre energiepolitischen Ziele zurückgenommen hätten, müssten sie dafür sorgen, dass der Ausbau besser organisiert werde. „Jetzt ist der selbstgemachte Druck weg, so dass SPD und Grüne sich nun darum kümmern können, die Energiewende sozial und ökologisch neu zu gestalten“, so Wissing. SPD und Grüne hätten jetzt die nötige Zeit, um die von ihnen selbst verursachten Fehlentwicklungen zu korrigieren. „Wichtiger als das Festklammern an irgendwelchen Planzahlen, ist eine ökologisch, ökonomisch und sozial vertretbare Energiewirtschaft“, mahnte der Vorsitzende der rheinland-pfälzischen Liberalen. Auch die Grünen müssten jetzt erkennen, dass eine Energiewende als einseitige Klientelpolitik für die Windkraftlobby nicht funktionieren könne. „Die Liebesdienste von Frau Lemke für die Windlobby sollten jetzt endlich ein Ende haben“, so Wissing.

PM: FDP Rheinland-Pfalz

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