Kohle- und Ölkonzerne sponstern nicht nur Klimakonferenz in Warschau

Ein Artikel der Berliner taz geht dem Einfluss der fossilen Lobbies auf die Klimaverhandlungen nach, der in dieser Woche so deutlich wie noch nie geworden ist. Der Artikel berichtet, dass die polnische Regierung etwa ein Dutzend Firmen als Sponsoren für die 25-Millionen-Dollar teure Veranstaltung an Bord geholt habe. Die Firmen stellten Autos und Fahrdienste, bauten Konferenzräume auf oder stellten Trinkwasser und Papier für die insgesamt 11.000 Teilnehmer bereit.

Aus Protest gegen den Einfluss der veraltet Energiewirtschaft verließen gestern 70 Organisationen wie Greenpeace, WWF, Friends of the Earth und Oxfam die Konferenz. Der „Walk-out“ einen Tag vor den entscheidenden Sitzungen am Freitag solle den „in dieser Form noch nie dagewesenen Einfluss der Wirtschaftsverbände auf den Klimaschutzprozess“ zeigen, sagte der deutsche BUND-Chef Hubert Weiger. „Die fossile Industrie hat die Klimakonferenz in Warschau okkupiert und macht es damit unmöglich, im Klimaschutz voranzukommen“.

taz: Der Gipfel des Lobbyismus. 22.11.2013

PM: Erneuerbare-Jetzt

Anmerkung: Prinz Charles ist Repräsentant des englischen WWFs, er und seine Familie sind Hauptaktionäre von BP, Erinnerung an Deepwater Horizon der Ölbohrplattform im Golf von Mexiko, BP ist verantwortlich für die Ölförderung in Nigeria, die Erdölförderung schädigt seit den 1960er Jahren Land und Menschen, Fischbestände und Trinkwasser.

Es ist doch immer erstaunlich, die Guten sind die Schlechten und am aller wichtigsten ist Geld, Geld, Geld, …

Wenn wir uns gewahr werden, dass nur 90 Unternehmen für zwei Drittel der globalen CO2-Emissionen verantwortlich sind und diese Firmen die Energieriesen Chevron, ExxonMobil, BP, Shell und Co. sind, die sich nicht nur so aufführen als gehöre ihnen die Erde, Menschen, Tiere, Pflanzen, Ländereien, Flüsse, Meere, … dann wissen wir, wir haben nichts mehr zu verlieren, weil alles dem Gott Geld gehört, der uns am Leben erhält, selbst die Umweltorganisationen. HB

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