Rentabilität von Kleinwindanlagen für Privathaushalte

(WK-intern) – Kleine Windkraftanlagen für den Privathaushalt gehören noch lange nicht zum Standard im Bereich der Energiewende. Aktuell sind die Förderungen für aus der Sonne gewonnene Energie doch noch wesentlich interessanter. Dennoch gibt es auch heute schon Privatanwender, die vorweg gehen und es mit einer Kleinwindanlage am eigenen Haus oder im Garten versuchen. Bei der Installation einer Windkraftanlage auf dem eigenen Grundstück ist insbesondere die Finanzierung eine schwierige Angelegenheit. Unter Umständen kann einer der Geschäftskredite der Ethikbank eine gute Möglichkeit für die Finanzierung sein. Von dieser Möglichkeit können die Investoren jedoch nur profitieren, wenn sie ein Unternehmen betreiben.

Foto: Mario De Mattia

Anschaffungskosten für eine Kleinwindanlage

Kleinwindanlagen, die optimal für den privaten Hausgebrauch geeignet sind, sind im Grunde genommen eine bezahlbare Anschaffung. Anlagen mit einer relativ geringen Nennleistung zwischen 200 und 350 Watt bewegen sich hinsichtlich ihres Preises etwa zwischen 850 und 2.000 Euro (vgl. hierzu klein-windkraftanlagen.com). Wer jedoch eine umfangreichere Leistung benötigt, muss sich auf Beträge im fünfstelligen Bereich einstellen. So können Interessierte für eine Windkraftanlage mit einer Nennleistung von 6 kW einen Betrag von 24.000 Euro rechnen.

Förderung der Windkraft: Nicht vorhanden

Eine staatliche Förderung für die Anschaffung von Windkraftanlagen für private Wohnhäuser gibt es derzeit leider noch nicht. Immerhin können Interessante bei der KfW-Bank auf einen vergünstigten Kredit zurückgreifen. Dies gilt allerdings nur dann, wenn sie die Windkraftanlage als Bestandteil einer energetischen Sanierung installieren wollen.

Nur selten werden private Windkraftanlagen so ausgelegt, dass der erzeugte Strom in das Stromnetz eingespeist werden kann. Doch selbst in den seltenen Fällen, in denen dies geschieht, ist die Rentabilität skeptisch zu sehen. Im Gegensatz zur Sonnenenergie, bei der jede eingespeiste Kilowattstunde mit rund 0,40 Euro vergütet wird, müssen sich die Betreiber von Windkraftanlagen mit mageren 0,092 Euro arrangieren. Dennoch kann langfristig gesehen die Rentabilität eintreten. Wird der Haushalt weitgehend durch das Windrad mit Energie versorgt, muss wesentlich weniger Strom vom Energielieferanten bezogen werden. Bei einem durchschnittlichen Strompreis von 0,20 Euro kann sich die eigene Kleinwindanlage durchaus lohnen. Sehr gute Tipps für die Planung einer Windkraftanlage für den privaten Gebrauch bietet die R+V Versicherung.

PM: WV

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