Offshore-Windparks Gode Wind 1 und 2 werden von DONG Energy gebaut

DONG Energy to build Gode Wind 1 and 2 offshore wind farms in Germany / Pressebild: Dong Energy
DONG Energy to build Gode Wind 1 and 2 offshore wind farms in Germany / Pressebild: Dong Energy

DONG Energy baut deutsche Offshore-Windparks Gode Wind 1 und 2

DONG Energy hat entschieden, die Offshore-Windparks Gode Wind 1 und 2 in der deutschen Nordsee zu bauen. Die Investitionssumme für den Bau beträgt rund 2,2 Mrd. Euro.

(WK-intern) – Gode Wind 1 (330 MW) und 2 (252 MW) bestehen aus 97 6 MW Windturbinen von Siemens mit einem Rotordurchmesser von 154 m. Die Jahresproduktion von Gode Wind 1 und 2 reicht aus, um umgerechnet rund 600.000 deutsche Haushalte mit CO2-freiem Strom zu versorgen.

DONG Energy hat für beide Projekte eine unbedingte Netzanbindungszusage des Übertragungsnetz-betreibers TenneT. „Der Bau der 582 MW großen Gode Wind-Projekte ist unser größtes jemals getätigtes Investment und wird unsere Marktführerschaft im Bereich Offshore-Wind festigen. Dank der guten Windbedingungen und Bodenbeschaffenheit, der relativ geringen Küstenentfernung und der Synergien mit anderen Projekten, bietet Gode Wind einen soliden Business Case für DONG Energy“, sagte Executive Vice President Samuel Leupold, verantwortliches Vorstandsmitglied für die Windaktivitäten bei DONG Energy.

Das Unternehmen wird für die ersten zehn Jahre eine feste Vergütung pro eingespeister Kilowattstunde (kWh) erhalten. In den darauffolgenden Jahren wird mit dem Marktpreis vergütet. Gode Wind 1 und 2 werden 2016 ans Netz gehen und damit vom alternativen Stauchungsmodell profitieren. „Wir gehen weiterhin davon aus, dass die deutsche Politik rasch für Klarheit sorgen wird, wie die tariflichen Rahmenbedingungen für Offshore-Wind nach 2017 aussehen werden.

Investitionen in dermaßen kapitalintensive Infrastrukturen mit einer Lebensdauer von 30 Jahren benötigen Verbindlichkeit und Visibilität betreffend der regulatorischen Rahmenbedingungen, die deutlich über das bisher geltende Ablaufdatum des Stauchungsmodells hinausgehen. Nur so kann die Industrie die notwendigen Mittel in technische Innovationen stecken, die Gestehungskosten dieser Technologie reduzieren und weiterhin einen signifikanten Beitrag zur Energiewende leisten.

Langfristige Voraussicht ist auch die Voraussetzung, um weiterhin das notwendige Kapital von z.B. Pensionskassen oder Infrastrukturfonds zu erhalten, das für die Modernisierung des deutschen Erzeugungsparks notwendig sein wird“, sagt Samuel Leupold. Gode Wind 1 und 2 liegen rund 45 km von der Festlandküste entfernt in der Nordsee. Der Bau ist unmittelbar nach Fertigstellung von Borkum Riffgrund 1 geplant.

Mit Abschluss von Gode Wind 1 und 2 wird DONG Energy rund 3,5 GW Offshore-Windkapazität ausgebaut haben. DONG Energy hat das
Ziel, bis zum Jahr 2020 6,5 GW Gesamtkapazität auszubauen.Der Bau der Gode Wind-Projekte startet in der ersten Jahreshälfte 2015,
die Inbetriebnahme ist für 2016 geplant.Die Gode Wind-Projekte sind ein weiterer Schritt in Richtung eines geographisch breiter diversifizierten Offshore-Portfolios von DONG Energy.

Diese Pressemitteilung enthält Informationen, die weder Einfluss auf die veröffentlichten Prognosen für das Finanzjahr 2013 noch auf die angekündigten zu erwartenden Investitionen für 2013-2014 haben.

PM: DONG Energy

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