Umweltministerkonferenz erkennt Bedeutung von Stromerzeugung in der Ostsee an

Offshore-Windparks in der Ostsee nach einer Grafik vom BSH
Offshore-Windparks in der Ostsee nach einer Grafik vom BSH

Schwerin/MVPO  Der Umweltministerkonferenz (UMK) lag ein Antrag zur Diskussion vor, mit der Zielrichtung den Offshore-Ausbau aufzuhalten.

Durch den beharrlichen Verhandlungseinsatz von Energieminister Volker Schlotmann (SPD) ist es gelungen, dass die UMK mehrheitlich im Grundsatz die Bedeutung der Offshore-Windkraft als zentrale Säule der Energiewende anerkennt, und dass die Ostsee als Standort für einen weiteren Ausbau explizit vorzusehen ist.

(WK-intern) – “Die klare Aussage, dass ein verbindlicher Zubau von bis zu acht Gigawatt Leistung offshore in Nord- und Ostsee stattfinden soll, ist ein erster Teilerfolg. Damit können wir verlässlich bis zum Jahr 2020 die realistischen Ausbauziele erreichen”, so Schlotmann.

“Ich bedauere allerdings, dass bei der UMK keine eindeutige Beschlussfassung zu Stande kam. Die CDU-Länder-Vertreter scheuen sich, ihrer Delegation bei den Koalitionsverhandlungen in Berlin klare Leitplanken mitzugeben. Und die grünen Minister verlieren durch politisches Taktieren die Inhalte aus den Augen”, ergänzt der Energieminister.

“Im Sinne der Energiewende hätte ich mir von einer UMK klare Kante gewünscht und weniger Geplänkel. Im Ergebnis reiste ich an, um gegen ein Schlechtreden der Offshore-Stromerzeugung anzutreten. Ich reise nun ab im Wissen, dass zumindest in der Anlage zu einem wachsweichen Beschlusstext ein verbindlicher Ausbau in der Ostsee fixiert wurde. Es wurde bei Konferenzen schon weniger erreicht. Aber hier scheiterte man nicht inhaltlich, sondern CDU und Grüne stellten die Inhalte hinten an”.

Schlotmann resümiert weiter: “Mit Kanzlerhörigkeit und Geltungssucht gefährden CDU und Grüne bei der UMK den Erfolg der Energiewende. Verlierer sind am Ende die Stromkunden. Denn die Preise werden steigen, so lange man nicht konsequent das System auf Erneuerbare Energien umstellt”.

Quelle:  Mecklenburg Vorpommern, Ministerium für Energie, Infrastruktur und Landesentwicklung

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