Preisträger Kategorie Lebenswerk: Mein Lebenswerk hat doch eben erst begonnen!

Dr. Hartwig Westphalen die Bühne betritt und den German Renewables Award 2013 / Pressebild: SunEnergy Europe
Dr. Hartwig Westphalen die Bühne betritt und den German Renewables Award 2013 / Pressebild: SunEnergy Europe

Dr. Westphalen mit German Renewables Award 2013 ausgezeichnet

Als Dr. Hartwig Westphalen die Bühne betritt und den German Renewables Award 2013 entgegen nimmt erntet er herzlichen Beifall. „Ich freue mich sehr über diese Auszeichnung!“ erklärt er strahlend und lenkt dann ein. „Aber die Kategorie Lebenswerk irritiert mich ein wenig. Mein Lebenswerk hat doch eben erst begonnen!“

(WK-intern) – Dr. Hartwig Westphalen ist Gründer und Geschäftsführer der SunEnergy Europe GmbH.

Das Hamburger Unternehmen hat über 12 Jahre Erfahrung in Planung, Bau und Dienstleistungen rund um Solarstrom. Westphalen ist von Haus aus Physiker und hat sich früh in seiner Karriere mit dem Potential der Sonnenenergie auseinander gesetzt. Er ist überzeugt, dass Erneuerbare Energien einen entscheidenden Beitrag zu einer lebenswerten Zukunft auf unserem Planeten leisten und dass die Solarenergie als Basis und Impulsgeber dient. Sein erklärtes Ziel: Eine 100% erneuerbare Energieversorgung!

Der German Renewables Award wurde das zweite Mal in der Branche der Erneuerbaren Energien vergeben. Anlässlich der Fachkonferenz „German Renewables“ in Hamburg fand die Preisverleihung gestern Abend im Panoramadeck des Emporio Towers statt. Eine hochkarätig besetzte Jury aus Wirtschaft und Wissenschaft verleiht den German Renewables Award 2013 in den drei Kategorien Projekt des Jahres, Produktinnovation des Jahres und Lebenswerk.

Die Jury lobte Westphalen als „stillen Pionier“, der „viel für die wirtschaftlich erfolgreiche Umsetzung der Solarenergie getan hat“. Westphalen gehöre zu dem Typus Mensch mit unkonventionellen Einstellungen, ohne den die Umsetzung der Technik zu 100% Erneuerbaren Energien nicht machbar wäre. Prof. Dr. Maximilian Gege (B.A.U.M. e.V.) beschrieb den Gewinner in seiner Laudatio als Gipfelstürmer, der sich durch viel Ausdauer, Mut und Enthusiasmus auszeichnete. „Wir brauchen weniger Nordrhein-Westfalen mit RWE und Kohle und stattdessen mehr Hartwig Westphalen mit viel Sonnenenergie!“, so Prof. Dr. Gege zum Abschluss.

Westphalen ist ein Kenner der Branche und deren Entwicklung. Er sieht die Photovoltaik in Deutschland derzeit in der entscheidenden Phase: „Weltweit ist bereits für die nächsten Jahre eine große Wachstumswelle für die Solarenergie sicher. Die Pionierleistungen in Deutschland haben dazu einen wesentlichen Anstoß gegeben.“ Allerdings warnt er vor einer halbherzigen Umsetzung der Energiewende hierzulande: „Vom entschlossenen und konsequenten weiteren Vorangehen bei uns wird es abhängen, ob wir in der jetzt ernsthaft beginnenden globalen Entwicklung nur Zuschauer werden oder sie wesentlich gestalten. Ich sehe ein fast unerschöpfliches Potential für nachhaltige internationale Kooperation.“ Es bleibt also weiterhin viel zu tun für den Preisträger und sein Lebenswerk.

PM: SunEnergy Europe

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