Vierte Binger Umweltmesse der Fachhochschule

(v.l.) FH-Präsident Becker und OB Feser freuen sich über die Resonanz. Von Anfang an auf der Umweltmesse dabei: Personalreferentin Konstanze Sanguinetti und FH-Absolvent Christian Purtsch ( 4., 5. v. l.) von Müller-BBM suchen nach Ingenieuren. (Copyright: FH Bingen)
(v.l.) FH-Präsident Becker und OB Feser freuen sich über die Resonanz. Von Anfang an auf der Umweltmesse dabei: Personalreferentin Konstanze Sanguinetti und FH-Absolvent Christian Purtsch ( 4., 5. v. l.) von Müller-BBM suchen nach Ingenieuren. (Copyright: FH Bingen)

4. Bingen Umweltmesse – innovativ, informativ und praxisnah

Sehr informativ und ausgesprochen nah an der Praxis präsentierte sich die Binger Umweltmesse der Fachhochschule Bingen auf dem Campus.

(WK-intern) – Ein Elektroauto als Blickfang wirkt einladend. Der persönliche Austausch von Schülern und Studenten mit Unternehmen und Institutionen, die im thematisch weit verzweigten Umweltschutz agieren, stand im Vordergrund. Oberbürgermeister Thomas Feser zählte mit Renaturierungsmaßnahmen, Ökokonto, Elektromobilität, Energiesparkonzept und Energiegewinnungsstrategie gleich zur Eröffnung praktische Beispiele der Zusammenarbeit von FH, Transferstelle Bingen und der Stadt auf. „Der Gesamtmarkt Umweltschutz explodiert, Deutschland ist Weltmarktführer und die FH mit langer Umwelttradition in Lehre und Forschung ist dabei ein wichtiger Part“, freut sich Feser mit spürbarem Stolz über die innovative Entwicklung der Pionierleistung, die vor fast 40 Jahren in Bingen begann. Verstärkend nahm FH-Präsident Professor Dr. Klaus Becker den Faden auf, lobte das Erfolgsmodell Umweltmesse und berichtete von Plänen zur Aufwertung des Umweltschutzes durch ein Studienangebot zum Klimaschutz im kommenden Jahr.

Welcher der 14 Aussteller bietet was? Wie passen erworbene Ingenieurkompetenz und Erwartungen potenzieller Arbeitgeber zusammen? Was erwartet Studierende nach dem Abschluss? Das waren Kernfragen vieler Messebesucher. Vor allem Studierende der unteren Semester nutzten die Plattform zum ersten Kontakt mit Unternehmen. Der Vortragsblock am Nachmittag füllte die Räume. Insbesondere der Vortrag von Hien Le zu ihrem Solarzellen-Projekt im Rahmen von Jugend forscht zog. Wer Möglichkeiten für Praxissemester, Abschlussarbeit, Job oder ein freiwilliges ökologisches Jahr suchte, wurde fündig. Nach dem Bedarf an Nachwuchskräften und weltweiten Einsatzgebieten erkundigt sich Fabian Wahl am Stand von Remondis. Johannes Brennig zieht persönliches Interesse am Schutz der Umwelt und besonders der Vortrag zur Arbeit von Greenpeace an den Stand. Die internationale Umweltorganisation ist zum ersten Mal auf der Messe vertreten. Greenpeaceaktivistin Marina Schilling bietet Verbraucherinformation und wirbt für die Campagne „Schützt die Arktis!“. Sie war beeindruckt vom erstaunlich interessierten Feedback der Studierenden und will im kommenden Jahr wieder dabei sein.

Dickes Lob gab es zum Abschluss von Ausstellern und Professor Dr. Karlheinz Scheffold für das studentische Organisationsteam, das die Erfolgsgeschichte Binger Umweltmesse weiter geschrieben hat.

PM: Fachhochschule Bingen

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