Neue Geschäftsführung für die deutsche Offshore-Sparte in Hamburg

offshore Windfarm Zusammenbau / Pressebild: Dong Energy
offshore Windfarm Zusammenbau / Pressebild: Dong Energy

Mit Trine Borum Bojsen wechselt ab sofort eine Frau an die Spitze der deutschen Offshore-Sparte von DONG Energy.

Die 45 jährige Ingenieurin, die bereits seit 2008 im dänischen Unternehmen arbeitet und den Bereich Engineering & Project Certification verantwortet, wurde zur deutschen Geschäftsführerin bestellt. Damit löst sie Christoph Mertens ab, der das Unternehmen verlässt.

(WK-news) – Gemeinsam mit ihren beiden Kollegen in der Geschäftsführung, Lars Thaaning Pedersen und Volker Malmen, wird Borum Bojsen die ehrgeizige deutsche Projektplanung des Unternehmens im Bereich Offshore-Wind weiterverfolgen. „Deutschland ist nach wie vor eines unserer wichtigsten Kernmärkte“, so Borum Bojsen. „Wir haben sechs Nordsee-Projekte mit einer Gesamtkapazität von 2 Gigawatt in der Planung, die wir schrittweise gern realisieren möchten. Dazu müssen allerdings alle Rahmenbedingungen stimmen“.

Im Sommer diesen Jahres hat DONG Energy mit dem Bau des ersten deutschen Windparks, Borkum Riffgrund 1, begonnen. Vor ihrem Einstieg bei DONG Energy hat Trine Borum Bojsen 13 Jahre lang bei Grontmij | Carl Bro, einem international tätigen Ingenieurbüro für Häfen, maritime Strukturen und Offshore Wind, gearbeitet.

Seit 2011 ist die deutsche Windsparte von DONG Energy in Hamburg ansässig. Kürzlich hat das Unternehmen im ostfriesischen Norddeich seinen Hafenstandort eingeweiht. Von hier aus wird die Bauüberwachung sowie die spätere Betriebsführung der unternehmenseigenen deutschen Offshore-Windparks erfolgen.

Der erste deutsche Windpark von DONG Energy ist Borkum Riffgrund 1. Mit 77 Turbinen (je 3,6 MW) hat der Windpark eine Kapazität von 277 MW und könnte damit jährlich Strom für umgerechnet 285.000 deutsche Haushalte produzieren. Die dänischen Unternehmen Kirkbi A/S und William Demand Holding A/S sind mit 50% an Borkum Riffgrund 1 beteiligt. Der erste Strom wird voraussichtlich ab 2014 ins Netz eingespeist.

PM: Dong Energy

Weitere Beiträge:



Diesen Artikel weiterempfehlen:






Schreibe einen Kommentar

Top