Positive Entwicklung: Nordex steigert Umsatz um 47%

Pressefoto: Nordex SE
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Nordex auf gutem Weg zum Jahresziel 2013

• Umsatz plus 47% auf EUR 1,051 Mrd.
• EBIT auf EUR 31 Mio. gestiegen
• Auftragseingang um 85% auf EUR 1,186 Mrd. erhöht
• Ergebnisprognose bestätigt, Ziel für Auftragseingang erhöht

(WK-intern) – Hamburg – In den ersten drei Quartalen des laufenden Geschäftsjahres hat die Nordex-Gruppe (ISIN: DE000A0D6554) ihren Umsatz um 47 Prozent auf EUR 1,051 Mrd. erhöht (30.9.2012: EUR 716 Mio.).

Für diese positive Entwicklung zeichnet das Geschäft in der Stammregion EMEA (Europa plus Südafrika) verantwortlich. Hier hat Nordex 91 Prozent seiner Umsätze erzielt. In den Regionen Amerika und Asien lag der Geschäftsanteil bei sechs beziehungsweise drei Prozent.

Basis dieser guten operativen Entwicklung war die deutlich gestiegene Produktions- und Errichtungsleistung. So erhöhte sich die Produktion um 64 Prozent auf 1.002 MW, das Volumen der Neuinstallationen stieg um 61 Prozent auf 924 MW. Bei nur unterdurchschnittlich gestiegenen Personalaufwendungen stellt das die deutlichen Effizienzgewinne unter Beweis, die Nordex im Rahmen seiner Neuausrichtung erzielt hat. Zusammen mit der Abwicklung profitablerer Projekte hat Nordex seinen operativen Gewinn so spürbar verbessert. Der Rohertrag stieg zum 30.9.2013 um rund 39 Prozent auf EUR 241,7 Mio. und das Ergebnis vor Zinsen und Steuern auf EUR 31 Mio. (30.9.2012: EUR 2,3 Mio.). Unter dem Strich betrug der Konzernüberschuss EUR 5,3 Mio. (30.9.2012: EUR – 15,6 Mio.).

Zum Bilanzstichtag 30. September 2013 stieg die Eigenkapitalquote leicht auf 27,7 Prozent (31.12.2012: 26,2%). Die flüssigen Mittel betrugen EUR 138,6 Mio. und die Netto-Verschuldung lag auf einem weiterhin niedrigen Niveau von EUR 54 Mio. Zudem erreichte Nordex eine Working Capital-Quote von 11,2 Prozent und lag damit in der Zielbandbreite.

Auch das Neugeschäft entwickelte sich weiterhin aussichtsreich. Der festfinanzierte Auftragseingang stieg um 85 Prozent auf EUR 1,186 Mrd. (30.9.2012: EUR 640 Mio.). Mit 79 Prozent stammte der größte Teil der Projekte aus der Region EMEA, wobei die Bedeutung des außereuropäischen Auslands wieder leicht stieg. Aufträge aus Amerika machten einen Anteil von 12 Prozent aus, der aus Asien neun Prozent. Insgesamt betrug der Bestand an festen Aufträgen zum 30.9.2013 EUR 1,292 Mrd. (31.12.2012: EUR 1,049 Mrd.).

„Mit dem Geschäftsverlauf in 2013 sind wir sehr zufrieden und halten an unseren – bereits im Sommer erhöhten – Zielen für das laufende Geschäftsjahr fest. Für den Auftragseingang ist unsere Zuversicht nochmals gewachsen, so dass wir jetzt ein höheres Niveau von 1,4 bis 1,5 Mrd. Euro ansetzen. Gleichzeitig bestätigen wir die Erwartung, unser mittelfristiges Ziel bereits im Jahr 2015 zu erzielen“, so Dr. Jürgen Zeschky, Vorstandsvorsitzender der Nordex SE. Für das Geschäftsjahr 2013 hatte der Vorstand einen Umsatz von EUR 1,3 – 1,4 Mrd. und eine EBIT-Marge von 2,5 – 3,5 Prozent in Aussicht gestellt. Bis 2015 soll der Umsatz dann auf mindestens EUR 1,5 Mrd. und die Marge auf 5 Prozent steigen.

PM: Nordex SE

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