RWE Innogy verkauft Minderheitsbeteiligungen an Onshore-Windparks

Gutachten der dena-Verteilnetzstudie: Nahezu alle Solar-Anlagen und weit über 90 Prozent der Nettoleistung aller Windkraftanlagen sind an das Verteilnetz angeschlossen / Foto: HB
RWE Innogy hat 49 Prozent der Anteile an Onshore-Windparks verkauft / Foto: HB

RWE Innogy verkauft Minderheitsanteile an Onshore-Windparks in Großbritannien

  • RWE Innogy verkauft Minderheitsbeteiligungen an den Onshore-Windparks Lindhurst und Middlemoor
  • 70,6 Mio. Pfund neues Kapital, das in Projekte im Bereich erneuerbarer Energien reinvestiert wird

(WK-intern) – RWE Innogy hat 49 Prozent der Anteile an den Onshore-Windparks Lindhurst und Middlemoor an die Greencoat UK Wind plc., eine an der Londoner Börse notierte Fondsgesellschaft für erneuerbare Energien, verkauft. Das durch die Veräußerung neu generierte Kapital in Höhe von 70,6 Mio. Pfund kann RWE Innogy in andere Projekte im Bereich der erneuerbaren Energien reinvestieren.

Greencoat UK Wind besitzt damit Anteile an zehn Windparks in Großbritannien mit einer Nettoerzeugungskapazität von 184 Megawatt, darunter vier Parks von RWE Innogy. Neben Lindhurst und Middlemore hält Greencoat auch Minderheitsbeteiligungen am Offshore-Windpark Rhyl Flats und dem Onshore-Windpark Little Cheyne Court. Bei allen vier Windkraftwerken bleibt RWE Innogy der Mehrheitseigentümer und ist weiterhin für Betrieb und Wartung verantwortlich.

Hans Bünting, CEO von RWE Innogy, erklärt: „Die erneute Beteiligung von Greencoat UK Wind freut uns und zeigt, dass RWE Innogy über ein attraktives Projektportfolio verfügt, das Investoren anzieht. Und unsere Partnerstrategie zahlt sich aus: Mit Investitionsmodellen wie diesen generieren wir neues Kapital, mit dem wir den Ausbau erneuerbarer Energien in Europa weiter vorantreiben können.“

Tim Ingram, Vorsitzender von Greencoat UK Wind plc, sagt: „Wir freuen uns, weitere hochwertige Windparks in unser Projektportfolio aufzunehmen, die von Energieversorgern gebaut und betrieben werden. Seit unserer Börsennotierung haben wir 134,2 Millionen Pfund, einschließlich Reinvestitionen, in 57,5 Megawatt Nettoerzeugungskapazität investiert.“

„Der nachhaltige Umbau des europäischen Energiesystems liegt in der Verantwortung aller Beteiligten in der Branche,“ ergänzt Hans Bünting. „Wir bei RWE arbeiten aktiv an der Energiewende und reagieren damit nicht nur auf die strukturellen Marktveränderungen sondern gestalten sie mit. Auch zukünftig werden wir öffentlichen und privaten Investoren Partnerschaftsmodelle für unsere Projekte anbieten, um unseren europäischen Kraftwerkspark von aktuell rund 2.800 Megawatt weiter ausbauen zu können.“

PM: RWE Innogy

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