Energiespeicher als zentrale Elemente der Energieversorgung

Thema Energiespeicherung allgemeinverständlich für die interessierte Öffentlichkeit
Thema Energiespeicherung allgemeinverständlich für die interessierte Öffentlichkeit

Neue Broschüre „Von Kohlehalden und Wasserstoff“ informiert über Energiespeicher als zentrale Elemente der Energieversorgung

Unter Federführung der Deutschen Bunsen-Gesellschaft für physikalische Chemie haben sich sieben Organisationen zusammengeschlossen, um das Thema Energiespeicherung allgemeinverständlich für die interessierte Öffentlichkeit in einer Broschüre aufzuarbeiten.

(WK-intern) – Wie und in welcher Form können wir Energie speichern? Diese Frage steht im Zentrum der „Energiewende“ in Deutschland. Die Broschüre geht deshalb verschiedenen Aspekten der Speicherung nach. Sie kann elektronisch bei den beteiligten Organisationen abgerufen oder kostenfrei in Papierform bestellt werden.

Die öffentliche Debatte wird häufig auf den Teilaspekt der Stromversorgung reduziert. Dies wird aber weder der Komplexität der Herausforderungen noch der möglichen Lösungen gerecht: Wie kann ein Energiesystem robust, zuverlässig und kostengünstig gestaltet werden? Welche Anreize für Konsumenten können einen verantwortungsvollen Umgang mit Energie fördern? Welche Rolle können Energiespeicher dabei einnehmen? Die Broschüre „Von Kohlehalden und Wasserstoff“ beschreibt in 12 Autorenbeiträgen, die verschiedensten Aspekte der Energiespeicherung. Im Einführungskapitel wird ein Überblick über die Anforderungen an Energiespeicher gegeben. Das Kapitel „Energiebereitstellung“ zeigt auf, welche Energiequellen in Deutschland gegenwärtig benutzt werden. Im Kapitel „Speichertechnologien“ werden existierende Prozesse und aktuelle Entwicklungen aus den Bereichen der elektro-chemischen, thermischen, mechanischen und stofflichen Speichertechnologien im Detail vorgestellt. Abschließend beschreibt das Kapitel „Energieverteilung und -nutzung“ die technischen Grundlagen des Stromnetzes und wirft einen kritischen Blick auf die Rolle des Konsumenten.

Neben der Deutschen Bunsen-Gesellschaft für physikalische Chemie haben sich fünf weitere wissenschaftlich-technische Gesellschaften (DECHEMA, DGM, DGMK, DPG, GDCh) und der VCI an der Erstellung der Broschüre beteiligt.

Kostenfreier Download der Broschüre „Von Kohlehalden und Wasserstoff“ unter: http://www.dgm.de/dgm/images/DBG_Broschuere_Energiespeicher.pdf

Über den Deutsche Gesellschaft für Materialkunde e.V.
Die Deutsche Gesellschaft für Materialkunde e.V. ist die größte technisch-wissenschaftliche Fachgesellschaft auf dem Gebiet der Materialwissenschaft und Werkstofftechnik (MatWerk) in Europa. Die DGM fördert mit ihren interdisziplinären Fachausschüssen, Veranstaltungs- sowie Fortbildungsreihen den Dialog zwischen Wissenschaft und Industrie. Der Verein mit Sitz in Frankfurt sorgt für eine deutschlandweite und internationale Vernetzung der Experten, organisiert europaweit Tagungen und Kongresse und unterstützt gezielt den MatWerk- Nachwuchs. Die Fachausschüsse der DGM decken nahezu alle Materialklassen, Prozesstechniken zur Materialherstellung und -verarbeitung, Erkenntnis- und Anwendungsfelder im Bereich der Materialwissenschaft und Werkstofftechnik ab.

PM: Deutsche Gesellschaft für Materialkunde e.V.

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