BASF entwickelt neue NiMH-Batterien für Netzspeicheranwendung

BASF präsentiert neue Entwicklungen bei NiMH-Batterien für Netzspeicheranwendungen auf der IRES 2013 in Berlin

(WK-intern) – Auf der 8. Internationalen Konferenz und Ausstellung zur Speicherung Erneuerbarer Energien (International Renewable Energy Storage Conference, IRES 2013) wird Michael Zelinsky, Manager Markt- und Geschäftsentwicklung bei BASF Battery Materials, die neuen Entwicklungen bei der Nickel-Metall-Hydrid (NiMH)-Batterietechnologie für Netzspeicheranwendungen vorstellen. Die Veranstaltung findet vom 18. bis zum 20. November 2013 im Berliner Kongress Zentrum statt.

Erneuerbare Energiequellen wie Wind oder Sonne produzieren weder kontinuierlich Strom noch passen sie sich an den Bedarf der Stromabnehmer an. Große Energiespeicherbatterien, so genannte Netzspeicheranwendungen, können hier eine kontinuierliche Energieversorgung sicherstellen.

„Bisher weitestgehend unbeachtet für Netzspeicheranwendungen ist die NiMH-Technologie, die sich seit über einem Jahrzehnt in mehr als fünf Millionen Hybridautos als sicherer, verlässlicher und kosteneffizienter Energiespeicher erwiesen hat“, so Zelinsky. „NiMH-Batterien erbringen zuverlässig ihre Leistung über die gesamte Lebensdauer eines Fahrzeuges – ungeachtet des Fahrverhaltens der Nutzer – und werden dennoch selten beachtet.“

Fortwährende Forschungs- und Entwicklungsarbeit haben den Wirktemperaturbereich von Materialien für NiMH-Batterien signifikant gesteigert und ihren Lebenszyklus verlängert, so dass NiMH-Batterien heute eine konkurrenzfähige Alternative für Energiespeicheranwendungen darstellen. Mit einem Temperaturbereich von -30 bis +65 Grad Celsius besitzen NiMH-Batterien den größtmöglichen thermischen Wirkbereich aller vergleichbaren Batterietechnologien. Die Fähigkeit, über einen langen Zeitraum unter extremen Temperaturen Leistung zu liefern, reduziert die Komplexität und die Kosten des Temperaturmanagementsystems, welches bei der Batterieinstallation notwendig ist.

„Sicherheit, Verlässlichkeit, Lebensdauer und Kosteneffektivität sind die kritischen Anforderungen an Netzspeicherungssysteme“, ergänzt Zelinsky. „Die NiMH-Technologie erfüllt all diese Anforderungen und verdient daher eine ernsthafte Berücksichtigung. Bereits heute liefern zahlreiche NiMH-Energiespeichersysteme weltweit exzellente Ergebnisse.“

BASF hat während des vergangenen Jahres verschiedene strategische Schritte unternommen, um ihre Vision, zu einem führenden Anbieter von funktionalen Materialien und Lösungen für Batteriehersteller weltweit zu werden, in die Realität umzusetzen. Das Unternehmen hat sein Technologieportfolio und den globalen Marktzugang durch eine Reihe von Übernahmen und Lizensierungsvereinbarungen ausgebaut. Die NiMH-Batterietechnologie ist Teil dieses Portfolios, welches auch Kathodenmaterialien und Elektrolyte für Lithium-Ionen- und Lithium-Schwefel-Batterien, der Batterietechnologie der Zukunft, umfasst. Mit diesem breiten Angebot kann BASF auf die verschiedenen Bedürfnisse von Kunden aus unterschiedlichen Marktsegmenten eingehen. Weitere Informationen dazu online unter: www.catalysts.basf.com/batterymaterials.

Über den Unternehmensbereich Catalysts der BASF

Der Unternehmensbereich Catalysts der BASF ist der weltweit führende Anbieter von Umwelt- und Prozesskatalysatoren. Er bietet hervorragende Expertise bei der Entwicklung von Technologien zum Schutz der Luft, zur Produktion von Kraftstoffen und zur effizienten Herstellung einer Vielzahl von Chemikalien, Kunststoffen und anderen Produkten inklusive Batteriematerialien. Mit unserer branchenweit führenden F&E-Plattform, unserem leidenschaftlichen Streben nach Innovationen und unserem umfassenden Wissen über Edel- und Nichtedelmetalle, entwickelt der Unternehmensbereich Catalysts der BASF eigene, einzigartige Katalysatoren und Adsorbentien, die unseren Kunden helfen, noch erfolgreicher zu sein. Weitere Informationen über den Unternehmensbereich Catalysts der BASF sind online verfügbar unter www.catalysts.basf.com.

Über BASF

BASF ist das weltweit führende Chemieunternehmen: The Chemical Company. Das Portfolio reicht von Chemikalien, Kunststoffen, Veredlungsprodukten und Pflanzenschutzmitteln bis hin zu Öl und Gas. Wir verbinden wirtschaftlichen Erfolg mit dem Schutz der Umwelt und gesellschaftlicher Verantwortung. Mit Forschung und Innovation helfen wir unseren Kunden in nahezu allen Branchen, heute und in Zukunft die Bedürfnisse der Gesellschaft zu erfüllen. Unsere Produkte und Lösungen tragen dazu bei, Ressourcen zu schonen, Ernährung zu sichern und die Lebensqualität zu verbessern. Den Beitrag der BASF haben wir in unserem Unternehmenszweck zusammengefasst: We create chemistry for a sustainable future. Die BASF erzielte 2012 einen Umsatz von 72,1 Milliarden € und beschäftigte am Jahresende mehr als 110.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. BASF ist börsennotiert in Frankfurt (BAS), London (BFA) und Zürich (AN). Weitere Informationen zur BASF im Internet unter www.basf.com.
PM: BASF

Weitere Beiträge:



Diesen Artikel weiterempfehlen:






Schreibe einen Kommentar

Top