Erstes 3 MW Repowering-Projekt in Schuttertal am Netz

Remmel: „Neu gegen Alt tauschen“ – Mehr Windenergie für NRW / Foto: HB
Repowering-Projekt: „Neu gegen Alt tauschen“ – Mehr Windenergie in Schuttertal / Foto: HB

Windenergie kommt doch voran

Erstes 3 MW Repowering-Projekt in BW am Netz

(WK-intern) – Schuttertal – Seit Freitag, 08.11. um 16 Uhr speist die 3.000 kW-leistungsstarke und 186 m hohe Windenergieanlage (WEA) E-101 der Firma ENERCON auf dem Weißmoos in Schuttertal im Ortenaukreis umweltfreundlichen Strom ein.

Bei diesem größten Repowering-Projekt im Land werden zwei Anlagen aus den 90er Jahren durch eine der ersten 3 MW-Anlagen ersetzt. Die Stromproduktion der neuen WEA liegt 5 ½-mal so hoch wie die der beiden Altanlagen zusammen. Geschäftsführer Andreas Markowsky von der Ökostromgruppe Freiburg, in deren Verantwortung das Projektmanagement lag, freut sich, dass dieses wegweisende Projekt zum Erfolg geführt werden konnte. Er bedankt sich ausdrücklich bei allen beteiligten Firmen, aber auch bei den Landwirten, die Gelände zur Verfügung gestellt haben, den beteiligten Behörden und den kommunalen Entscheidungsträgern.

Der Bürgermeister von Schuttertal, Carsten Gabbert, betont, dass die 15-jährige Erfahrung der Gemeinde mit der Windenergienutzung positiv war und der Gemeinderat sich einstimmig für die Energiewende und insbesondere für diese moderne WEA ausgesprochen habe. Die Anlage wird von der SWE Bürgerwind I betrieben, deren Kapital einerseits die Stadtwerke Emmendingen und andererseits mehrere Bürger und Energiegenossenschaften aufgebracht haben. Geschäftsführer Georg Hille und Stadtwerkechef Karl-Heinrich Jung zeigten sich erleichtert, dass die Vorfreude auf die Inbetriebnahme ein Ende fand. Alle Voraussetzungen sprechen dafür, dass nun große Mengen sauberen Stroms wirtschaftlich zufriedenstellend erzeugt werden können. Mit Blick auf rückwärtsgewandte Vorschläge in den Koalitionsverhandlungen stellt Hille fest: “Die Bevölkerung will eine Fortsetzung des Erfolgsmodells Energiewende. Wir erwarten, dass die Verhandlungsdelegationen in Berlin dies zur Maxime ihres Handeln machen und die neuen Rahmenbedingungen dieser Zielsetzung gerecht werden”.

PM: Ökostrom Erzeugung Freiburg GmbH

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