SunEnergy Europe erweitert PV-Kraftwerk am Barther Bodden

Das Solarkraftwerk Divitz-Spoldershagen auf dem Gelände des ehemaligen Militärflughafens. / Pressebild: SunEnergy Europe
Das Solarkraftwerk Divitz-Spoldershagen auf dem Gelände des ehemaligen Militärflughafens. / Pressebild: SunEnergy Europe

(WK-intern) – Mehr Ostseesonne im Netz: Energiewende am Bodden – an der Ostsee strömt jetzt noch mehr Sonne ins Netz: 

In Divitz-Spoldershagen, nahe der vorpommerschen Küste, errichteten SunEnergy Europe als Projektentwickler  und BayWa r.e. als Generalunternehmer gemeinsam ein 8,2 Megawattpeak-Solarkraftwerk.

Der neu gebaute Solarpark ist die Erweiterung des 31,5 Megawattpeak-Solarkraftwerkes, das im letzten Jahr realisiert wurde. Er umfasst eine Fläche von etwa 11 Hektar. Insgesamt ist nun auf dem Gelände des ehemaligen Militärflughafens im Amt Barth so viel Solarleistung installiert, dass – rein rechnerisch – weit über 10.000 Haushalte mit sauberem Strom versorgt werden können.

Die reine Bauzeit des neuen Solarkraftwerkes betrug nur einen Monat. Zeitintensiv waren hingegen die Vorarbeiten. Da es sich um eine ehemalige Militärfläche handelt, mussten vor dem Bau Munitionsreste entfernt werden. Der lange und kalte Winter erschwerte und verzögerte diese vorbereitenden Arbeiten. Zudem musste, wie auch im letzten Jahr beim Vorgänger-Projekt, ein sogenanntes Blendgutachten eingeholt werden, um eine mögliche Blendwirkung der Solarmodule für den Flugverkehr auszuschließen. Yingli lieferte die rund 31.000 Solarmodule zum neuen Solarpark, PowerOne die Wechselrichter. Nach Angaben der Bundesnetzagentur war das Solarkraftwerk Divitz-Spoldershagen der bundesweit größte Neuzubau im Juli 2013. Der Netzanschluss der 8,2 Megawatt-Anlage erfolgt im November über das in 2012 neu errichtete Umspannwerk, das zum Flughafenkraftwerk gehört.

Joachim Radler, Projektleiter von SunEnergy Europe erklärt: „Wir können – wie auch beim letzten Mal – auf einen reibungslosen Projektablauf zurückblicken.“ Er lobt in diesem Kontext die etablierte und oft unbürokratische Zusammenarbeit mit der Flughafengesellschaft, den involvierten Gemeinden und dem Landkreis. „Bei so großen Projekten sollten alle Beteiligten an einem Strang ziehen. Das hat hier wieder einmal wunderbar geklappt.“

Wer das Angebot des Ostseeflughafens nutzt und einen Rundflug über den Barther Bodden unternimmt, kann nun neben der wunderschönen Küstenlandschaft und den rastenden Kranichen auch ein Stück Energiewende sehen: ökologische Stromerzeugung für eine ganze Region auf einer zuvor kontaminierten Konversionsfläche.

PM: SunEnergy Europe

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