Das erste Halbjahr 2013/14 bei Alstom

Pressebild: Alstom Eco100
Pressebild: Alstom

(WK-intern) – Profitabilität bleibt stabil, Beeinträchtigung des freien Cashflows durch ungünstige Liquiditätsprofile und Vorauszahlungen

  • Beschleunigte Umsetzung des ehrgeizigen Kostensparprogramms
  • Veräußerung von Vermögenswerten zur Verbesserung der strategischen Mobilität
  • Bestätigung der Prognosen

Vom 1. April bis zum 30. September 2013 verbuchte Alstom Aufträge im Wert von 9,4 Milliarden Euro, was einem Rückgang von 22% gegenüber dem 1. Halbjahr des Vorjahres entspricht. Das Verhältnis von Auftragseingang zu Umsatz lag bei fast 1 und profitierte vom Eingang vieler kleiner bis mittelgroßer Aufträge, während es auf dem Markt für Großaufträge eher ruhiger zuging. Dank der Belebung im zweiten Quartal stieg der Umsatz organisch im selben Zeitraum um 4% auf 9,7 Milliarden Euro an. Betriebsergebnis und Gewinnspanne blieben mit jeweils ca.700 Millionen Euro bzw. 7,1% stabil. Der Nettogewinn belief sich auf 375 Millionen Euro, der freie Cashflow lag bei (511) Millionen Euro. Beeinträchtigt wurde er hauptsächlich durch das ungünstige Liquiditätsprofil mancher Verträge, die in dieser Zeitspanne realisiert wurden, sowie durch begrenzte Vorauszahlungen, die sich aus der Größenordnung und der Mischung der eingegangenen Aufträge ergaben.

Angesichts der sehr unterschiedlichen Entwicklung der einzelnen Absatzmärkte wurde unsere Vertriebstätigkeit im ersten Halbjahr insbesondere vom Eingang vieler kleiner und mittelgroßer Aufträge getragen. Großaufträge blieben aus, insbesondere im Sektor Thermal Power. Wie erwartet, erholte sich der Umsatz im zweiten Quartal und generierte so ein organisches Wachstum von 4% für das erste Halbjahr. Durch strenge Kostenkontrolle und gute Auftragsausführung blieb die Gewinnspanne stabil. Wir beteiligen uns an vielen Ausschreibungen und erwarten darum einen verstärkten Auftragseingang am Jahresende, der zu einer Erholung des freien Cashflows in der zweiten Jahreshälfte führten dürfte. Wir schauen nach vorne und halten an unseren Prognosen vom Ende des Geschäftsjahres 2012/13 fest. Derzeit sind die Wachstumsraten in unserem wirtschaftlichen Umfeld eher gering. Deshalb müssen wir unsere Wettbewerbsfähigkeit weiter ausbauen. Wir werden darum unseren Performance-Plan noch schneller umsetzen und rechnen dabei mit Kosteneinsparungen von bis zu 1,5 Milliarden Euro pro Jahr bis April 2016. Wir wollen strategisch mobiler werden und haben deshalb ein Programm zur Veräußerung von Vermögenswerten gestartet, das 1 bis 2 Milliarden Euro einbringen wird. Vorgesehen ist der Verkauf einer Minderheitsbeteiligung an Alstom Transport sowie die Veräußerung weiterer, strategisch nicht bedeutsamer Vermögenswerte“, erklärte Patrick Kron, Vorsitzender und CEO von Alstom.

PM: Alstom

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