Leitlinien einer künftigen Energiepolitik: Koalitionsarbeitsgruppe Energie traf sich in Berlin

Kosten für die Energiewende werden hochgerechnet, Kostentreiber sind Abgaben und Steuern an den Staat / Foto: HB
Kosten für die Energiewende werden hochgerechnet, Kostentreiber sind Abgaben und Steuern an den Staat / Foto: HB

(WK-intern) – Energiewende zum Erfolg führen – Erste Sitzung der AG Energie in Berlin

Die Koalitionsarbeitsgruppe Energie traf sich in Berlin, um Leitlinien einer künftigen Energiepolitik zu definieren.

Im Falle einer großen Koalition solle bis Ostern 2014 eine Reform des Erneuerbare-Energien-Gesetzes (EEG) ins parlamentarische Verfahren gegeben werden, teilten die Verhandlungsführer, Bundesumweltminister Peter Altmaier (CDU) und Nordrhein-Westfalens Ministerpräsidentin Hannelore Kraft (SPD), nach der ersten Sitzung mit.

Die Energiewende könne eines der zentralen Projekte der Koalition werden, so der amtierende Bundesumweltminister. An dessen EEG-Reformvorschlägen entzündete sich im Frühjahr dieses Jahres eine Kostendebatte, die die wirtschaftlichen wie ökologischen Vorteile der Stromgewinnung aus Erneuerbaren Energien gänzlich ausblendete.Für den niedersächsischen Ministerpräsidenten Stephan Weil, der heute den turnusgemäß wechselnden Posten des Bundesratspräsidenten übernimmt, ist klar, dass es nur noch den Weg der alten in die neue Energieversorgung geben kann. Für ihn spiele vor allem die Windkraft eine wichtige Rolle. Sie sei enorm effizient, so Weil im Interview mit NDR-Info.

BWE-Präsidentin Sylvia Pilarsky-Grosch machte im Zuge der AG-Sitzung deutlich: „Wir setzen darauf, dass die Große Koalition die Energiewende nicht ausbremst. Der wirtschaftliche Nutzen für Deutschland und der technologische Werbeeffekt weltweit ist jetzt bereits viel zu groß. Welches Industrieland soll heutzutage eine Energiewende realisieren, wenn nicht Deutschland?“

PM: BWE

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