Kernkraftwerkes Biblis: Ölleckage an Messleitung eines Notstromdiesels

AKW Biblis / Pressebild: Hessisches Ministerium für Umwelt, Energie, Landwirtschaft und Verbraucherschutz
AKW Biblis / Pressebild: Hessisches Ministerium für Umwelt, Energie, Landwirtschaft und Verbraucherschutz

(WK-news) – Die Betreiberin des Kernkraftwerkes Biblis, die RWE Power AG, hat das nachfolgende Ereignis dem hessischen Umweltministerium als zuständiger Aufsichtsbehörde gemeldet.

Nach der Internationalen Skala zur Bewertung von Vorkommnissen INES ist es der Stufe 0 (unterhalb der Skala = keine oder sehr geringe sicherheitstechnische Bedeutung) zuzuordnen.

Im abgeschalteten Block A des Kraftwerks Biblis kam es im Verlauf einer wiederkehrenden Funktionsprüfung an einem der insgesamt vier Notstromdiesel zu einer Ölleckage. Ursache war der Bruch einer Messleitung. Das betroffene Bauteil wurde umgehend ausgetauscht und zur Ursachenklärung an den Hersteller gesendet. Im Anschluss wurde ein erfolgreicher Probelauf durchgeführt. Für die Dauer der Reparatur stand der Notstromdiesel nicht zur Verfügung. Auf die Sicherheit der Anlage hatte dies keine Auswirkungen, da die übrigen drei Notstromdiesel uneingeschränkt betriebsbereit waren und im Anforderungsfall die Notstromversorgung sichergestellt hätten.

Die Kühlung der Brennelemente wurde durch das vorgenannte Vorkommnis nicht beeinträchtigt. Eine Gefährdung des Personals, der Umgebung oder der Anlage war damit nicht verbunden.

Das Ereignis wurde von der Betreiberin nach den deutschen Meldekriterien in die Kategorie N (= Normal) eingestuft und fristgerecht dem Hessischen Umweltministerium als zuständiger Aufsichtsbehörde gemeldet. Eine abschließende Bewertung des Ereignisses und der Einstufung wird unter Hinzuziehung des TÜV NORD vorgenommen.

Hessisches Ministerium für Umwelt, Energie, Landwirtschaft und Verbraucherschutz

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