Mit künstlicher DNA Diebstählen aus Windenergieanlagen (WEA) entgegen wirken

(WK-intern) – WindStrom setzt auf künstliche DNA zur Abschreckung von Metalldieben
Kupferkabel und andere diebstahlgefährdete Bestandteile der von WindStrom betriebenen Windenergieanlagen (WEA) werden mit künstlicher DNA markiert.

Edemissen/Schriesheim – Um der steigenden Tendenz von Diebstählen aus Windenergieanlagen (WEA) entgegen zu wirken, hat die WindStrom Gruppe sich dazu entschieden, alle Ihre Windenergieanlagen mit künstlicher DNA („kDNA“) der Firma SDNA GmbH zu versehen, um so den Diebstahlschutz zu verbessern.
Diebstähle, z.B. von Kupferkabeln aus WEA, verursachen nicht nur direkte materielle Schäden an den Anlagen, sondern  führen auch zu erheblichen Einnahmeverlusten während der Stillstandszeiten.  “Markierung mit kDNA ist eine relativ kostengünstige Präventionsmaßnahme” erklärt Mario Schiroky, Verantwortlicher der Betreibergesellschaft WindStrom Nord GmbH & Co. Okeler Bruch KG . “Wir werden in den nächsten Wochen nahezu alle WEA der WindStrom Gruppe im norddeutschen Raum mit kDNA der Firma SDNA GmbH markieren. Gleichzeitig setzen wir noch andere Maβnahmen um, um Diebstähle bei unseren Anlagen zu erschweren.“
Donald van der Laan, Geschäftsführer der SDNA GmbH aus Schriesheim, der von WindStrom als Projektpartner ausgewählt wurde, erklärt: “Die Entwendung von mit kDNA markierten Gegenständen ist für Straftäter mit höheren Risiken verbunden und daher weniger attraktiv. Die Praxis beweist, dass die Kennzeichnung von diebstahlgefährdeten Gegenständen zu einer Reduzierung der Eigentumskriminalität führt”.
Warum ist das so?  Künstliche DNA ist so einmalig wie ein Fingerabdruck und – einmal aufgebracht –mit bloßem Auge nicht zu erkennen. Aber mittels UV-Licht sind Markierungsspuren sichtbar und damit für Polizei und Gebrauchtmetallhändler ein klares Indiz, dass es sich bei dem gefundenen oder im Markt angebotenen Material mit hoher Wahrscheinlichkeit um Diebesgut handelt. . Die in der Markierung befindlichen und einmaligen kDNA- und Mikropartikel-Codes ermöglichen es der Polizei darüber hinaus, die genaue Herkunft der markierten Gegenstände und die Eigentümer zu ermitteln. Dank der Rückverfolgbarkeit des Diebesgutes erhöht sich für Diebe und Mittelsmänner das Risiko, gefasst und rechtskräftig verurteilt zu werden. In der praktischen Anwendung wird mit Warnschildern und Aufklebern an der Windenergieanlage deutlich angezeigt, dass relevante Bestandteile der Anlage mit künstlicher DNA markiert sind. Ziel dieser Strategie ist die Abschreckung.
Die Markierung der ersten Anlage (WEA 05) des Windparks Okeler Bruch erfolgt am 01.10.2013 um 11.00 Uhr (Windpark gelegen in der Nähe von Syke, Niedersachsen), dies in Anwesenheit von Vertretern der Technischen Betriebsführung WindStrom Betriebs- und Verwaltungsgesellschaft mbH und SDNA GmbH.  Einen detaillierten Anfahrtsplan senden wir Ihnen auf Anfrage gerne zu.

Allgemeines zur WindStrom Gruppe
Windstrom realisiert effiziente, CO2-neutrale Projekte zur Energieerzeugung. Die Unternehmensgruppe entwickelt, errichtet und betreibt Windparks seit Beginn der 90er Jahre in Deutschland und im europäischen Ausland – u.a. projektiert WindStrom auch in Frankreich und Polen. Das Geschäftsfeld von WindStrom umfasst zudem die technische und kaufmännische Betriebsführung von Windenergieanlagen.
Bisher wurden über 340 Windenergieanlagen (WEA) mit einer Leistung von über 600 MW errichtet  (Stand: 12/2012). Dabei engagiert sich WindStrom immer auch für die Belange der Anwohner, Landeigentümer und Gemeinden.

Das Stammhaus der Unternehmensgruppe befindet sich in Edemissen, rund 35 km östlich von Hannover. Niederlassungen in Oyten (bei Bremen) und in Kaufering (bei Landsberg/Lech) sowie ein Regionalbüro in Westensee (bei Kiel) sorgen in Nord- und Süddeutschland für regionale Kompetenz und kurze Wege. 
Die Präsenz der Unternehmensgruppe in den Dependancen Auray (Frankreich) und Poznan (Polen) sichert den direkten Zugang zu den dortigen Märkten.
Weitere Informationen erhalten Sie unter: www.windstrom.de

SDNA
Die SDNA Forensische Markierungstechnologie GmbH besteht seit Oktober 2009 und hat ihren Sitz in Schriesheim an der Bergstraße bei Heidelberg. Sie ist eine 100-prozentige Tochter der Rhine Consulting Group BV in den Niederlanden, die bereits seit Jahren innovative Sicherheitslösungen anbietet – u.a. die Marke SelectaDNA in Belgien, Luxemburg und den Niederlanden. SDNA Markierungsprodukte kommen auch in Deutschland immer mehr zum Einsatz im Kampf gegen Eigentumskriminalität u.a. bei der Deutschen Bahn, Vattenfall, etliche Solarparks in Brandenburg, in Landwirtschaftsbetrieben, Industrie, Handwerk und sonstigen öffentlichen Einrichtungen und in vielen tausenden Wohnungen/Häusern.
Weitere Informationen: www.selectadna.de

PM: WindStrom Erneuerbare Energien GmbH & Co. KG

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