BWE-Delegiertenversammlung für ein deutliches Signal an den neu gewählten Bundestag

Windanlagentransport / Foto: HB
Windanlagentransport / Foto: HB

(WK-intern) – Bundespolitik kann sich auf Unterstützung bei Umsetzung der Energiewende verlassen

Bundesverband WindEnergie tagte in Berlin

Nur vier Tage nach der Bundestagswahl kamen am 26. September 2013 Delegierte aus den Regional- und Landesverbänden des Bundesverbandes WindEnergie e.V. (BWE) in Berlin zusammen. In der Windbranche sind rund 117.900 Ingenieure, Techniker, Planer, Arbeiter und Logistiker beschäftigt.

Der BWE ist mit 20.000 Mitgliedern der größte Verband seiner Art in Deutschland und gehört zu den weltweit größten Verbänden der Erneuerbaren Energien. Der Verband setzt sich seit Jahren erfolgreich für einen nachhaltigen und effizienten Ausbau der Windenergie in Deutschland ein.

„Wir haben unsere Delegiertenversammlung für ein deutliches Signal an den neu gewählten Bundestag genutzt. Die Energiewende muss fortgesetzt werden. Die Bundespolitik kann sich auf unsere Unterstützung bei der Umsetzung der Energiewende verlassen.“

„Deutschland ist Vorreiter der Energiewende in Europa. Windstrom liefert einen verlässlich hohen Anteil und trägt durch Systemdienstleistungen auch zunehmend zur Netzstabilität bei. Diese insgesamt positive Entwicklung ist deutschen Ingenieuren, Technikern und Wissenschaftlern sowie mutigen Investoren und Pionieren der Erneuerbaren Energien zu verdanken. Die Branche sichert mit einem Exportanteil von 67 Prozent auch den Innovations- und Industriestandort Deutschland“, so Sylvia Pilarsky-Grosch, Präsidentin des Bundesverbandes WindEnergie.

Die Delegierten verabschiedeten eine Resolution (ANLAGE) in welcher sie die Bundesregierung aufforderten:

  1. Das Vertrauen in die deutsche Energiepolitik wiederherzustellen und sich klar zu den Ausbauzielen für die Erneuerbaren Energien zu bekennen.
  2. Die Nutzung der Windenergie als tragende Säule der Energiewende voran zu bringen, statt diese zu bremsen.
  3. Den Umbau des Energiesystems besser zu begleiten.
  4. Die Diskussion um das Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) zu versachlichen.

„Die Politik darf die erfolgreiche Branche nicht durch immer neue Debatten verunsichern. Wir brauchen ein positives Investitionsklima, um in Deutschland vorzumachen, wie sich Schritt für Schritt eine vollständige Versorgung von Industrie und Bevölkerung mit Erneuerbaren Energien durchsetzen lässt. Deshalb ist eine ehrliche und sachliche Diskussion um Verbesserungen am EEG erforderlich, an der wir uns aktiv beteiligen wollen“, kündigte die Präsidentin des Bundesverbandes WindEnergie Sylvia Pilarsky-Grosch an.
Über den Bundesverband WindEnergie e.V.

Der Bundesverband WindEnergie e.V. (BWE) ist Partner von über 3.000 Unternehmen der Branche und vertritt rund 20.000 Mitglieder. Im BWE sind Know-how und Erfahrung der gesamten Branche konzentriert. Damit ist er erster Ansprechpartner für Politik und Wirtschaft, Wissenschaft und Medien.

PM: BWE

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