Energiewende jetzt erfolgreich gestalten

Energiewende jetzt erfolgreich gestalten/ Foto: HB
Energiewende jetzt erfolgreich gestalten/ Foto: HB

(WK-intern) – Die Präsidentin des Bundesverbandes WindEnergie, Sylvia Pilarsky-Grosch, erwartet von einer neuen Bundesregierung einen aktiveren Beitrag zur Unterstützung der Energiewende.

„Die Energiewende verläuft erfolgreich. Die Erneuerbaren Energien haben einen Marktanteil von 25 Prozent erobert. Fast 10 Prozent beträgt allein der Anteil des Windstroms. Windenergie ist damit die tragende Säule der Energiewende. Die Branche – die rund 117.900 Ingenieuren, Technikern, Arbeitern und Planern eine zukunftssichere Arbeit gibt und mit einem Exportanteil von 67 Prozent überzeugt – wünscht sich von einer neuen Bundesregierung einen aktiveren Beitrag zur Unterstützung der Energiewende.

Wir brauchen weiter einen verlässlichen gesetzlichen Rahmen, um Investitionen abzusichern. Gerade die Mindestpreisvergütung und der Einspeisevorrang machen den Erfolg der Energiewende in Deutschland aus. Wer es mit der Energiewende ehrlich meint, muss beides erhalten. Darüber wie sich Kostensenkungspotentiale heben lassen oder wie die Ausbauziele stabilisiert werden können, muss es Gespräche auf Augenhöhe geben. Die Windbranche ist sich ihrer Verantwortung bewusst. Wir arbeiten gern an einem neuen Marktdesign mit, welches die Erneuerbaren Energie ins Zentrum rückt.

Immer deutlicher wird, dass ein zügiger Ausbau der Netze unabdingbar ist, um die steigenden Strommengen aus den Erneuerbaren Energien aufzunehmen. Wir sind für einen kostenbegrenzenden, wirtschaftlich zumutbaren Ausbau der Netze, wenn ein solides Einspeisemanagement dazu führt, dass nicht mehr als 1 Prozent der erzeugten Energie ausgesperrt wird. Die Bundesregierung muss daher gerade beim Netzausbau eine aktiv steuernde Rolle einnehmen“, machte Sylvia Pilarsky-Grosch deutlich.

Über den Bundesverband WindEnergie e.V.
Der Bundesverband WindEnergie e.V. (BWE) ist Partner von über 3.000 Unternehmen der Branche und vertritt rund 20.000 Mitglieder. Im BWE sind Know-how und Erfahrung der gesamten Branche konzentriert. Damit ist er erster Ansprechpartner für Politik und Wirtschaft, Wissenschaft und Medien.

PM: BWE

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