Gemeinsam mehr für Umwelt- und Klimaschutz tun, als gesetzlich vorgeschrieben ist

Der Bremer Umweltsenator Dr. Joachim Lohse (rechts) heißt das BIBA in der Bremer Umweltpartnerschaft willkommen. Olaf Simon, kaufmännischer Leiter des Institutes, nimmt die Urkunde entgegen. Künftig wird das BIBA seine Kompetenz in das Netzwerk einbringen.  Foto: puu/Wagner
Der Bremer Umweltsenator Dr. Joachim Lohse (rechts) heißt das BIBA in der Bremer Umweltpartnerschaft willkommen. Olaf Simon, kaufmännischer Leiter des Institutes, nimmt die Urkunde entgegen. Künftig wird das BIBA seine Kompetenz in das Netzwerk einbringen.
Foto: puu/Wagner

(WK-intern) – Bremer Netzwerk “partnerschaft umwelt unternehmen”

  • Bremer Institut für Produktion und Logistik (BIBA) in Bremer Umweltpartnerschaft aufgenommen
  • Netzwerk engagiert sich für nachhaltiges Wirtschaften
  • 144 umweltengagierte Mitglieder mit mehr als 63.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern

Teilnehmen kann nur, wer mehr für Umwelt- und Klimaschutz tut, als gesetzlich vorgeschrieben ist: Im Bremer Netzwerk “partnerschaft umwelt unternehmen” (puu) arbeiten Unternehmen und Institutionen zusammen, die sich auf diesem Feld nachweislich und dauerhaft über das normale Maß hinaus engagieren. Zu ihnen zählt nun auch das Bremer Institut für Produktion und Logistik GmbH (BIBA) an der Universität Bremen. Neben der WeserWind GmbH und der machtTechnik AG wurde es bei einem Partnertreffen der Initiative in Bremerhaven offiziell als neues Mitglied aufgenommen. Damit gehören dem Netzwerk jetzt 144 Mitglieder mit mehr als 63.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern an.

“Den Energieverbrauch senken, Ressourcen schonen – das sind die zentralen Themen der Zukunft, zu denen diese Unternehmen forschen und Lösungen finden. Ihr Know-how wird unsere Partnerschaft bereichern”, empfing Bremens Umweltsenator Dr. Joachim Lohse die drei neuen Mitstreiter. Die Mitgliedsurkunde für das BIBA nahmen Olaf Simon, kaufmännischer Leiter des BIBA, und BIBA-Wissenschaftler Christian Gorldt entgegen – stellvertretend für Institutsleiter Professor Dr.-Ing. Klaus Dieter Thoben.

“Einer unserer wesentlichen Augenmerke liegt auf dem schonenden Umgang mit den Ressourcen in Produktion und Logistik”

Die komplexen Prozesse in den weltweit verteilten Produktions- und Logistiknetzwerken von heute bedürfen einer ganzheitlichen Betrachtung. Ihre Gestaltung erfordert das Zusammenspiel zahlreicher Akteure vieler Disziplinen. Daher setzt das BIBA auf nationen-, institutionen- und fachübergreifende Kooperationen sowie auf Transfer und Netzwerkarbeit. Bei seinen Forschungen hat das international renommierte Institut das ganze System und den gesamten Lebenszyklus der Produkte im Blick: von der Idee, Fertigung und Nutzung bis hin zur abschließenden Verwertung.

“Wir sehen unser Wirken in Forschung und Lehre stets in einem globalen, gesamtgesellschaftlichen Zusammenhang und nehmen unsere Verantwortung für unsere Umwelt sehr ernst. Entsprechend liegt einer unserer wesentlichen Augenmerke auf dem schonenden Umgang mit den Ressourcen in Produktion und Logistik. Auch im eigenen Haus legen wir strenge Maßstäbe an”, sagt Thoben.

Den Erfolg des BIBA-Umweltengagements in der Wissenschaft belegen unter anderem Auszeichnungen wie der “preis umwelt unternehmen: Nordwest” 2011 in der Kategorie Logistik für ein Kooperationsprojekt mit der OHB Teledata GmbH. Als besondere Auszeichnung wertete das Institut auch einen Termin während der “Woche der Umwelt” 2012 in Berlin, wo es dem Bundespräsidenten sein Projekt “KeyP green” (Kennzahlen grüner Logistik – Kurs auf die ökoeffiziente Logistikfabrik) vorstellen durfte. Gefördert wurde es durch das Programm “Angewandte Umweltforschung” des Bremer Umweltsenators mithilfe einer Co-Finanzierung aus dem Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE).

partnerschaft umwelt unternehmen – puu

Die “partnerschaft umwelt unternehmen” ist eine Kooperation zwischen der Bremer Umweltbehörde und besonders umweltengagierten Unternehmen. Das Netzwerk ist seit zehn Jahren Motor für vielfältige gemeinsame Aktivitäten und leistet einen entscheidenden Beitrag zu betrieblichen Umweltlösungen im Land Bremen. Das gelingt über einen intensiven Erfahrungs- und Informationsaustausch der Beteiligten, auch unter Einbeziehung der Hochschulen und Universitäten, sowie über Kampagnen und Projekte.

Ziel der Bremer Umweltpartnerschaft ist, Unternehmen in der Entwicklung eines nachhaltigen Wirtschaftens zu unterstützen. Durch die Verbindung von Ökologie und Ökonomie soll die Wirtschaftskraft im Land Bremen weiter gestärkt und der Lebensraum für künftige Generationen bewahrt werden. So unterstützt das Netzwerk Unternehmen in Bremen und Bremerhaven dabei, den Anforderungen eines nachhaltigen Wirtschaftens gerecht zu werden und zeigt konkrete Optionen für die Zukunfts- und Wettbewerbsfähigkeit durch Umweltschutz in der betrieblichen Praxis auf. Durch Vernetzung, auch mit den Wirtschaftsförderungsgesellschaften und der Klimaschutzagentur, und Förderung trägt sie zur Stärkung von Strukturen und Verbesserung von Prozessen bei.

Bremer Institut für Produktion und Logistik GmbH – BIBA

Das BIBA ist ein ingenieurwissenschaftliches Forschungsinstitut. Im Juli 1981 wurde es als erstes An-Institut der Universität Bremen gegründet und zählt heute zu den größeren Forschungseinrichtungen im Land. Es arbeitet in der Grundlagenforschung, in der anwendungsorientierten Forschung sowie in der industriellen Auftragsforschung. Von Beginn an maß das BIBA dem Umweltaspekt seiner Arbeit einen hohen Stellenwert zu. Schon früh forschte es zum Beispiel zur Windenergie, zur Elektromobilität und für eine ressourcenschonende Logistik. Die Mitgliedschaft in der Bremer Umweltpartnerschaft sieht das Institut als weitere Möglichkeit an, sich wirkungsvoll für den Klima- und Umweltschutz einzusetzen.

PM: Sabine Nollmann Öffentlichkeitsarbeit
BIBA – Bremer Institut für Produktion und Logistik

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