6.300 Euro für Machbarkeitsstudie zur dezentralen Wärmeversorgung von Baitz

(WK-news) – Baitz, ein Ortsteil der Stadt Brück im Landkreis Potsdam-Mittelmark, will seine Wärmeversorgung künftig mit erneuerbaren Energien selbst in die Hand nehmen.

Eine Machbarkeitsstudie, die vom Brandenburger Umweltministerium mit 6.300 Euro aus Lottomitteln gefördert wird, soll nun klären, ob und unter welchen Voraussetzungen dieses möglich ist. „Eine solche dezentrale Wärmeversorgung, unabhängig von Energiekonzernen, kann für kleine Gemeinden oder Ortsteile eine sinnvolle Investition in die Zukunft sein. Deshalb werden wir das Engagement der Bürgerinnen und Bürger von Baitz unterstützen“, sagte Brandenburgs Umweltministerin Anita Tack.

Die rund 200 Bewohnerinnen und Bewohner von Beitz im Naturpark Hoher Fläming heizen gegenwärtig noch überwiegend mit alten Gliederkesseln. Der Betrieb dieser Kessel muss in den nächsten Jahren eingestellt werden. In anderen Haushalten sind die nach der Wende installierten Öl-Heizungsanlagen mit der Zeit verschlissen. Deshalb suchen die Baitzerinnen und Baitzer nach einer Wärmeversorgung, die aus dem Holzaufkommen des Dorfes bestritten werden kann. Nun soll geprüft werden, ob ein Holzhackschnitzelheizwerk in Verbindung mit einem örtlichen Wärmenetz genügend Wärmeenergie zu bezahlbaren Preisen für die Haushalte des Dorfes zur Verfügung stellen kann.

Zu diesem Zweck soll eine Machbarkeitsstudie in Auftrag gegeben und somit geklärt werden, ob die Idee realisiert werden kann. In die Prüfung werden auch Alternativen wie etwa die Nutzung von Sonnenenergie einbezogen. Die Machbarkeitsstudie beinhaltet unter anderem eine Bestandserfassung aller Hausanschlüsse, die Schätzung des Wärmebedarfs ausgewählter Objekte sowie Wirtschaftlichkeitsberechnungen.

PM: Ministerium für Umwelt, Gesundheit und Verbraucherschutz Brandenburg

Weitere Beiträge:



Diesen Artikel weiterempfehlen:






Schreibe einen Kommentar

Top