Brunsbütteler Elbehafen wird Umschlagplatz für Windkraftanlagen im On- und Offshore-Bereich

Ausbau des Brunsbütteler Elbehafen fertiggestellt / Pressebild: Brunsbüttel Ports GmbH
Ausbau des Brunsbütteler Elbehafen fertiggestellt / Pressebild: Brunsbüttel Ports GmbH

(WK-intern) – Neue Spundwand im Brunsbütteler Elbehafen fertiggestellt
Die Fertigstellung der neuen Spundwand für ca. 10 Mio. Euro wurde am Freitag, 20.09.2013 in einem kleinen Festakt im Beisein des Staatssekretärs im Wirtschaftsministerium Schleswig-Holstein, Dr. Frank Nägele in Betrieb genommen.

Der Elbehafen Brunsbüttel, eingeweiht im Jahre 1968 und ein Hafen der privaten SCHRAMM group, ist in einer weiteren Ausbaustufe ertüchtigt worden. Bereits vor gut 10 Jahren wurde ein Teil des östlichen Elbehafens teilweise neu vorgespundet. Nun wurde der mittlere Liegeplatz des Elbehafens, der Universalliegeplatz für Massen- und insbesondere Stückgüter wie z.B. Windkraftanlagen, für die nächsten Jahrzehnte fit gemacht und auf die Anforderungen der Zukunft ausgerichtet. Im Rahmen der Baumaßnahme wurde eine neue tragfähigere Spundwand gesetzt und vorgerammt. Die Wasserbaustelle wurde durch die Tiefbau Unterweser GmbH, die TAGU, ausgeführt.

„Der Elbehafen wird durch diese private Investition noch stärker für den Umschlag von Stückgütern, wie z.B. Projektverladungen oder Windkraftanlagen für den On- und Offshore-Bereich ausgerichtet, wobei die Strategie als Universalhafen flexibel auf die Anforderungen des Marktes zu reagieren, oberstes Prinzip der unternehmerischen Ausrichtung bleiben wird.“ erläutert Frank Schnabel, Geschäftsführer der Brunsbüttel Ports GmbH.

Die Brunsbüttel Ports GmbH, privater Hafenbetreiber und Eigentümer der Infrastruktur, investiert insgesamt ca. 15 Millionen Euro in die Ertüchtigung des mittleren Liegeplatzes. Als wesentliche Teilmaßnahme dieses Projektes wurde nun die neue Spundwand mit einer Investitionssumme von ca. 10 Mio. Euro fertig gestellt. Das Land Schleswig-Holstein fördert das Projekt mit rund 1,35 Mio. Euro aus dem „Zukunftsprogramm Wirtschaft“. Durch die Investition als Infrastrukturmaßnahme wird der Industriestandort Brunsbüttel weiter gestärkt. Bereits in den vergangenen Jahren konnten die Brunsbütteler Häfen ein stetiges Wachstum verbuchen und sind für die Zukunft gut aufgestellt.

„Mit der Fertigstellung der Spundwand ist ein weiterer Schritt für die Sicherstellung und Fortsetzung des erfolgreichen, Wachstumskurses des Elbehafens getan“, so Verkehrsstaatssekretär Dr. Frank Nägele anlässlich der Inbetriebnahme. „Ich bin zuversichtlich, dass sich die weitere Entwicklung des Standortes Brunsbüttel positiv gestalten wird. Die jetzige Landesregierung wird ihren Teil dazu beitragen, so der Staatssekretär weiter.

Im Anschluss an die Vorrammung werden nun Teile der Pierplatte im Hafengebiet erneuert; außerdem werden das Kaigleis für die Bahn und die Kranbahnschienen instandgesetzt. Mit dem Abschluss der gesamten Baumaßnahme wird für Herbst 2014 gerechnet.

PM: Brunsbüttel Ports GmbH

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