Neues Stromkabel sowie Neu- und Ausbau von Umspannwerken in Norddeutschland

Pressebild: Schleswig-Holstein Netz AG
Pressebild: Schleswig-Holstein Netz AG

(WK-intern) – E.ON und Schleswig-Holstein Netz investieren rund 14 Millionen Euro in Netzausbau in Norddeutschland

Neues Stromkabel sowie Neu- und Ausbau von Umspannwerken verbessern die Integration von Erneuerbaren Energien ins Netz

Rund 14 Millionen Euro investieren E.ON und die Schleswig-Holstein Netz AG in den Ausbau der Netze in Norddeutschland. Der Schwerpunkt der Investitionen liegt dabei mit rund 9 Millionen Euro auf einer neuen 110-Kilovolt (kV)-Kabelverbindung zwischen dem neu gebauten Umspannwerk Dieksanderkoog und dem Umspannwerk Marne.

Das Hochspannungs-Kabel ist das leistungsfähigste und modernste seiner Art in Deutschland und kann 360 Megawatt (MW) Leistung transportieren. Das ist die Leistung, die die drei Städte Lübeck, Kiel und Flensburg insgesamt benötigen. Es ist allerdings fünfmal so teuer wie eine vergleichbare Freileitung. E.ON erfüllt somit die Ziele des Energiewirtschaftsgesetzes, das eine Verkabelung im 20-Kilometer-Küstenstreifen vorsieht.

Parallel zu den Arbeiten an der Kabelverbindung investiert E.ON auch in Umspannwerke in der Region. So wird das bereits vorhandene Umspannwerk Marne für rund zwei Millionen Euro erweitert und die Voraussetzungen für die Anbindung des Kabels geschaffen.

Nur fünf Kilometer vom Umspannwerk Marne entfernt entsteht zusätzlich das neue Umspannwerk Dieksanderkoog. In diesen Neubau investiert E.ON rund drei Millionen Euro.

Mit der geplanten Inbetriebnahme der neuen Anlagen Anfang November wird eine wichtige Voraussetzung dafür geschaffen, überschüssige Windenergie in das Höchstspannungsnetz abzuleiten und in die Verbraucherschwerpunkte im Süden weiter transportieren zu können. Diesem Ziel dient auch die geplante Verstärkung der vorhandenen 110-kV-Leitung von Marne nach Süderdonn.

Die gesamten Investitionen und Bauvorhaben, die in der Verantwortung der E.ON Netz und der Schleswig-Holstein Netz AG liegen, sollen die angespannte Situation bei der Einspeisung regenerativer Energien im Landkreis Dithmarschen entschärfen. Denn mit rund 1.200 MW Einspeiseleistung ist diese Region in ganz Schleswig-Holstein Spitzenreiter bei der Einspeisung von regenerativ erzeugtem Strom. Der Ausbau der Netze sorgt zukünftig dafür, dass große Teile dieser Strommengen an anderer Stelle verbraucht werden können.

PM: E.ON-Hanse

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