Internationale Zusammenarbeit: Offshore-Konferenz mit hoher dänischer Repräsentanz

Offshore-WKA / Foto: HB
Offshore-WKA / Foto: HB

(WK-intern)OBMC stärkt internationale Zusammenarbeit der Windindustrie-Regionen

HAMBURG/ HUSUM – Die internationale Zusammenarbeit ist in kaum einer Branche so wichtig wie in der Offshore-Industrie. Häufig arbeiten Unternehmen aus aller Welt bei der Errichtung und dem Betrieb eines Windparks auf See zusammen. Ein wichtiger Partner für Deutschlands Offshore-Industrie ist Dänemark. Schon heute wird der größte Anteil der Offshore-Windräder in Dänemark produziert und von dort aus nach Deutschland verschifft.

Die deutsch-dänische Zusammenarbeit weiter auszubauen ist erklärtes Ziel der schleswig-holsteinischen Landesregierung und dem Königreich Dänemark. Zu diesem Anlass wird die dänische Honorarkonsulin in Hamburg, Susanne Beck Nielsen, die Offshore-Konferenz OBMC 2013 am 24. September 2013 in Husum eröffnen. Im Anschluss spricht für die schleswig-holsteinische Landesregierung Energiestaatssekretärin Dr. Ingrid Nestle.

Bei der Veranstaltung können sich die Firmenvertreter über eine Kontaktbörse („Matchmaking“) miteinander bekannt machen. Während der Konferenz stellen unter anderem Referenten des dänischen Windindustrieverbandes, der Plattform Offshorenergy.dk und des Westcoast Port Rømø die wirtschaftlichen und politischen Rahmenbedingungen für die Offshore-Branche in Dänemark vor. Vertreter der Firmen EWE, RWE und Vattenfall berichten von ihren Praxiserfahrungen aus der Errichtungsphase der Offshore-Windparks Riffgat, Nordsee Ost und Dan Tysk. Außerdem können die Konferenzteilnehmer am 24. und 25. September eine Offshore-Ausbildungseinrichtung sowie die Offshore-Häfen Havneby auf Rømø und Esbjerg im Rahmen von Exkursionen besuchen.

„Wir erhoffen uns gerade für kleine Unternehmen in Deutschland und in der Grenzregion einen intensiveren Austausch mit den dänischen Partnern. Denn durch die anstehende Novelle des Erneuerbare-Energien-Gesetzes (EEG) in Deutschland und den Eintritt neuer Marktteilnehmer aus Asien könnte der Kosten- und Innovationsdruck auf die Firmen steigen. Der Nutzen von Firmenkooperationen, um Risiken und Kosten zu begrenzen bzw. zu senken und um neue Kunden zu finden, wird kurzfristig steigen“ ist Martin Schmidt, Projektleiter der Netzwerkagentur windcomm schleswig-holstein, überzeugt. windcomm organisiert die Offshore-Veranstaltung OBMC zusammen mit dem Enterprise European Network (EEN), dem Wachstumszentrum Deutsch-Dänische Region sowie dem Maritimen Cluster Norddeutschland. Die OBMC findet in diesem Jahr zum 5. Mal statt. Insgesamt haben bereits 1000 internationale Fachleute die Offshore-Windkraft-Konferenz besucht. Registrierungen sind noch bis zum 20. September unter www.windcomm.de möglich.

Das Programm finden Sie hier.

PM: WindComm

Weitere Beiträge:



Diesen Artikel weiterempfehlen:






Schreibe einen Kommentar

Top