Ihren neuen Windpark feiern Hunsrücker

windmill / photo: HB
Windräder / Foto: HB

(WK-intern) – Hunsrücker feiern ihren neuen Windpark als Leuchtturmprojekt der Energiewende

  • Mehrere hundert Besucher
  • Buntes Festprogramm der örtlichen Vereine
  • Podiumsdiskussion

Gemeinsam geht vieles besser. Das gilt auch für die Energiewende: In Ellern und den benachbarten Gemeinden Seibersbach und Dörrebach hat die juwi-Gruppe aus Wörrstadt zusammen mit dem Anlagenhersteller Enercon aus Aurich und dem Betreiber Verbund AG die letzten der künftig insgesamt 16 Anlagen vom Typ E101 und E126 in Betrieb genommen und der Bevölkerung der Hunsrück-Region bei einem großen Fest mit mehreren hundert Besuchern vorgestellt.

Bei einer öffentlichen Podiumsdiskussion zu Beginn des Festaktes waren sich alle Beteiligten einig: Der Windpark Ellern-Seibersbach-Dörrebach ist ein Leuchtturmprojekt der Energiewende. „An einem der windhöffigsten Standorte im Lande wird hier sauberer, umweltfreundlicher und nachhaltiger Strom produziert“, meinte Joachim Mertes,  Präsident des rheinland-pfälzischen Landtags. Auch Bertram Fleck, Landrat des Rhein-Hunsrück-Kreises lobte den neuen Windpark als „weiteren, wichtigen Beitrag zur Energiewende in der Region“. Das sieht auch juwi-Vorstand Jochen Magerfleisch so: „Das Projekt erzeugt Energie dort, wo sie auch benötigt wird – in der Nähe der Verbraucher.“
Birgit Cserny, Geschäftsführerin der Verbund Renewable Power GmbH ließ keinen Zweifel aufkommen: „Auch unser Unternehmen setzt konsequent auf den Ausbau der erneuerbaren Energien“. Die Vorzüge der mit dem Windpark verbunden lokalen und regionalen Wertschöpfung betonten Forstamtsleiter Uwe Schikorr und der Ellerner Ortsbürgermeister Dietmar Tuldi, der die Runde auch gewohnt engagiert und kenntnisreich moderierte.

Im Anschluss an den offiziellen Teil boten örtliche Vereine wie der MGV 1863 Ellern, die Tanzgruppe StepAttack, der Musikverein Argenthal und die Tänzer der Stepping Sheeps auf der Bühne im Festzelt beste und kurzweilige Unterhaltung. Für Nervenkitzel und Gänsehaut sorgte eine spektakuläre Höhenrettungsübung der Feuerwehr des Rheingau-Taunus-Kreises, bei der eine Freiwillige von der Gondel des Windrades aus 140 Metern Höhe abgeseilt wurde.

Mit einer Gesamtleistung von 70,5 Megawatt ist der neue Windpark der mit Abstand größte in Südwestdeutschland. In einer einzigen Stunde können die hochmodernen Windräder so viel Energie produzieren, wie 20 Dreipersonen-Haushalte pro Jahr benötigen. Durch ein juwi-Bürgerstrommodell können auch die Bürger in der Verbandsgemeinde Rheinböllen direkt von den Anlagen vor Ort profitieren. Eine Besonderheit des Windparks ist, dass er sich über drei Ortsgemeinden, zwei Verbandsgemeinden und zwei Landkreise erstreckt.
„Da musste einiges aufeinander abgestimmt werden“, betonten die beiden zuständigen juwi-Projektmanager Jens Baecker und Christian Gander. Gutachten und Anträge mussten gesondert für jedes Teilprojekt erstellt und bei den Genehmigungsbehörden in Simmern und Bad Kreuznach eingereicht werden. Dass trotzdem die geplante Bauzeit eingehalten werden konnten, spricht für die Professionalität der beteiligten Firmen und Behörden.

PM: juwi

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