Eigenes Kraftwerk mit Kraft-Wärme-Kopplung gibt ContiTech mehr Versorgungssicherheit

(WK-intern)ContiTech investiert Millionen in den Umweltschutz am Standort Northeim

  • Bau eines umweltfreundlichen Gas-Kraftwerks mit Kraft-Wärme-Kopplung
  • Kraft-Wärme-Kopplung ist besonders effizient und reduziert den CO2-Ausstoß

ContiTech will rund 6 Millionen Euro in den Umweltschutz am Standort Northeim investieren. Das Unternehmen plant den Bau eines umweltfreundlichen Kraftwerks mit Kraft-Wärme-Kopplung (KWK), das Strom und Nutzwärme für den Standort an der Breslauer Straße erzeugt. Herzstück der Anlage ist eine Hochleistungs-Gasturbine, die höchste Umweltschutzanforderungen erfüllt und neben 5 MW elektrischer Leistung auch 20 Tonnen Dampf pro Stunde für die Produktion zur Verfügung stellt.

„Das eigene Kraftwerk gibt uns am Standort mehr Versorgungssicherheit und macht uns international wettbewerbsfähiger“, sagt Hans-Jürgen Duensing, Leiter der ContiTech Conveyor Belt Group, bei einem Besuch von Vertretern aller im Northeimer Rat vertretenen Parteien und Gruppen im ContiTech-Werk. „Außerdem ist die Umweltbilanz bei Kraft-Wärme-Kopplung besonders positiv, weil die Energie sauberer und effizienter erzeugt wird als in konventionellen Kraftwerken.“

„KWK-Anlagen brauchen weniger Brennstoff, um die gleiche Menge Energie zu erzeugen, dadurch fallen weniger klimaschädliche CO2-Emissionen an – ein Ziel, dass ContiTech seit Jahren mit seiner Unternehmensstrategie verfolgt“, ergänzte Heiko Eymer, Geschäftsbereichsleiter ContiTech Elastomer Coatings, bei dem Treffen. „Der Gesamt-Nutzungsgrad von KWK-Anlagen kann bis zu 90 Prozent betragen.“

Die neue Anlage versorgt die Produktion in erster Linie mit Strom für die Mischerei und heißem Dampf, der benötigt wird, um Kautschukprodukte wie Fördergurte, Schläuche oder gummierte Gewebe in Pressen ihre elastische Eigenschaft zu geben. Das Vulkanisation genannte Verfahren ist energieintensiv und wird durch die neue Anlage wirtschaftlicher. Die bisherige Anlage, die ausschließlich Dampf erzeugte, wird nach Fertigstellung des Kraftwerks nur noch in Spitzenzeiten und während Wartungsarbeiten benötigt. Durch ständige Investitionen entspricht sie ebenfalls den heutigen Umweltanforderungen.

Stadt begrüßt Investition

„Die Stadt Northeim und die Vertreter aller im Rat vertretenen Parteien und Gruppen begrüßen den Bau eines eigenen Kraftwerks durch ContiTech“, sagte der amtierende Verwaltungschef der Stadt Northeim, Jörg Dodenhöft. „ContiTech setzt damit ein klares Zeichen für den Standort Northeim und in der Diskussion um das Ersatz-Brennstoff-Kraftwerk.“ Die Fraktionsvorsitzenden hatten sich in den vergangenen Wochen in Gesprächen mit der Werkleitung für den Bau eines eigenen ContiTech-Kraftwerks stark gemacht.

Umweltschutz ist Teil der Unternehmensstrategie

Umweltfreundliche Produktion und nachhaltiges Handeln unter ökonomischen, ökologischen und sozialen Gesichtspunkten sind seit Jahren Teil der Unternehmensstrategie von ContiTech. Unter dem Leitgedanken „Engineering Green Value“ entwickelt das Unternehmen Lösungen aus Kautschuk und Kunststoff, die für eine nachhaltige Mobilität, Energiegewinnung und Energieeffizienz, Gesundheit sowie Ernährung und Umwelt gebraucht werden. ContiTech nutzt nachwachsende Rohstoffe, ersetzt wo möglich chemische durch natürliche Bestandteile, reduziert den Verbrauch von Energie in den Werken, setzt weniger Stoffe in die Umwelt frei und senkt kontinuierlich die Abfallmengen – auch am Standort Northeim.

PM: ContiTech

Weitere Beiträge:



Diesen Artikel weiterempfehlen:






Schreibe einen Kommentar

Top