3.345 MW Windenergie werden von der Flugsicherung blockiert

Radarsystem im Bürgerwindpark Ockholm-Langenhorn / Bild: HB
208 Windenergieprojekte blockiert / Bild: HB

(WK-intern) – Sylvia Pilarsky-Grosch: Bundesverkehrsministerium muss Konflikte zwischen Windenergie und Flugsicherung moderieren

Die Präsidentin des Bundesverbandes WindEnergie, Sylvia Pilarsky-Grosch, zeigte sich unzufrieden über die wachsenden Konflikte mit den Betreibern von Radaranlagen. Eine Umfrage des Bundesverbandes WindEnergie hat ergeben, dass derzeit 208 Windenergieprojekte mit insgesamt 3.345 MW seitens der Flugsicherung blockiert sind.

„Wir haben einen guten Dialog mit der Bundeswehr, wenn es um die Herausforderungen beim Luftverteidigungsradar und den militärischen Richtfunkstrecken geht. Hier sind überprüfbare Einzelfallentscheidungen inzwischen die Regel. Das würden wir uns im Bereich der zivilen Luftfahrt auch wünschen. Allerdings verfestigt sich unter unseren Mitgliedern der Eindruck, dass die Deutsche Flugsicherung neue Windkraftanlage pauschal ablehnt und nicht an einem Dialog über praktische Entscheidungen interessiert ist. Insbesondere der ohne fachliche Erläuterung festgesetzte Schutzradius von 15 Kilometern ist nicht nachvollziehbar.

Aktuell werden wichtige Investitionen blockiert. Dies ist ein haltloser Zustand. Ich wünsche mir, dass das verantwortliche Bundesverkehrsministerium nach der Bundestagswahl eine aktiv moderierende Rolle einnimmt, um die Konflikte zu vermeiden“, so Sylvia Pilarsky-Grosch.
Über den Bundesverband WindEnergie e.V.

Der Bundesverband WindEnergie e.V. (BWE) ist Partner von über 3.000 Unternehmen der Branche und vertritt rund 20.000 Mitglieder. Im BWE sind Know-how und Erfahrung der gesamten Branche konzentriert. Damit ist er erster Ansprechpartner für Politik und Wirtschaft, Wissenschaft und Medien.

PM: BWE

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