Umsetzung des schweizer Masterplans Cleantech auf Kurs

Strategie des Bundes für Ressourceneffizienz und erneuerbare Energien / Foto: HB
Strategie des Bundes für Ressourceneffizienz und erneuerbare Energien / Foto: HB

(WK-news) – Bern – Unter der Leitung von Bundesrat Johann N. Schneider-Ammann, Vorsteher des Eidgenössischen Departements für Wirtschaft, Bildung und Forschung WBF, hat der Beirat des Masterplans Cleantech an seiner jährlichen Zusammenkunft die bisherige Umsetzung der Strategie des Bundes für Ressourceneffizienz und erneuerbare Energien diskutiert.

Der Beirat würdigte die weitgehende Realisierung der 2011 beschlossenen Massnahmen, namentlich im Bildungsbereich und in der Energieforschung. Er begrüsste zudem das Inventar über die Cleantech-Aktivitäten der Kantone. Als Schwerpunkt für 2014 empfiehlt der Beirat, das Thema Ressourceneffizienz zu vertiefen.

,Cleantech hat eine mehrfache Schlüsselrolle: bei der Umsetzung der vom Bundesrat beschlossenen Energiepolitik, beim Aktionsplan Grüne Wirtschaft und bei der Stärkung der Wettbewerbsfähigkeit des Wirtschaftsstandorts Schweiz”, betonte Bundesrat Johann N. Schneider-Ammann. Wie die Auslegeordnung von Bund und Kantonen zeigt, sind die vom Bundesrat im Rahmen des Masterplans Cleantech beschlossenen Massnahmen weitgehend umgesetzt worden. Dazu zählen unter anderem die Berücksichtigung von Cleantech-Kompetenzen in der Berufsbildung und die Förderung von Leuchtturmprojekten im Energie- und Umweltbereich. Bis Ende Jahr soll überdies ein Inventar innovationshemmender Regulierungen vorgelegt werden, welches ermöglicht, staatliche Massnahmen gezielt zu überprüfen, um bessere Rahmenbedingungen für Cleantech-Innovationen zu schaffen. Ebenso zeigt eine Bestandesaufnahme der Cleantech-Aktivitäten bei den Kantonen erstmals die Fülle kantonaler Cleantech-Fördermassnahmen auf. Sie kann als Grundlage für künftige ,best practice” Projekte dienen.

Der Beirat empfiehlt, 2014 im Kontext von Cleantech dem Thema ,Ressourceneffizienz” spezielle Aufmerksamkeit zu schenken. Dadurch würden die Themen Energieeffizienz und erneuerbare Energien ergänzt, welche bereits durch die Energiestrategie 2050 des Bundesrates und durch die aktuelle Energieforschungspolitik breit abgedeckt werden. Per Anfang 2014 wird turnusgemäss das Eidgenössische Departement für Umwelt, Verkehr, Energie und Kommunikation UVEK den Vorsitz des Beirates für zwei Jahre übernehmen.

Dem Beirat des Masterplans Cleantech gehören Persönlichkeiten aus Bund, Kantonen, Städten, Gemeinden, Wirtschaftsverbänden, Unternehmen, Institutionen der Wissenschaft und Nichtregierungsorganisationen an. Das Gremium berät die Vorsteher der Departemente WBF und UVEK bei der Umsetzung und Weiterentwicklung der vom Bundesrat 2011 beschlossenen Strategie.

PM: BFE

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