Lacuna Windpark Töpen erhält Vertriebszulassung

Ingo Grabowsky / Pressebild
Ingo Grabowsky / Pressebild

(WK-intern) – Investoren beteiligen sich am vierten Teilabschnitt des größten Windparks Bayerns

Regensburg – Ab sofort startet der Vertrieb des Lacuna Windpark Töpen. Nach der erfolgreichen Platzierung des ersten Beteiligungsfonds Lacuna Windpark Feilitzsch setzt die Regensburger Fondsboutique ihr Engagement in dieser Assetklasse weiter fort. Mit dem Projekt entsteht bereits der vierte Teilabschnitt des größten zusammenhängenden Windparks Bayerns. Investoren beteiligen sich über den BaFin-Fonds an fünf Windenergieanlagen mit einer Nennleistung von jeweils 2,3 Megawatt (MW). Nach erfolgreichem Baubeginn im Herbst 2012 ist bereits für Dezember 2013 der Netzanschluss geplant. Jährlich 7.700 Zwei-Personen-Haushalte wird der Lacuna Windpark Töpen dann mit grünem Strom versorgen. Die Einspeisung des produzierten Stroms garantiert dabei ein eigens für die Projektteilabschnitte errichtetes Umspannwerk. „Darüber hinaus haben Investoren über den möglichen Weiterbetrieb nach Laufzeitende des Fonds die Chance auf Mehrerträge“, fügt Ingo Grabowsky, Lacuna AG, hinzu.

Kalkuliert wurde die Gesamtausschüttung für den Lacuna Windpark Töpen mit dem Abriss der Windenergieanlagen nach 20 Jahren. Prospektiert liegen die Gesamtmittelrückflüsse auf dieser Basis bei 232 Prozent*. Dazu Grabowsky: „Durch die Verlängerungsoption unserer Pachtverträge – und damit die Möglichkeit des Weiterbetriebs – können zusätzliche Erträge erwirtschaftet werden. Frühentschlossene Investoren profitieren darüber hinaus von einem Frühzeichnerbonus bis zum 31. August in Höhe von zwei Prozent und bis zum 31. Oktober von einem Prozent.“

Windenergie in Bayern – Standort mit Zukunft
In Deutschland zählt Windenergie zu den effizientesten und meistgenutzten Technologien. Die installierte Kapazität liegt hier bei 30 Gigawatt (GW). Raum für die wirtschaftlich rentable Nutzung von Windkraft bieten in dem etablierten Onshore-Standort vor allem die süddeutschen Bundesländer. Bayern beispielsweise verfügt mit 41 GW über das größte Flächenpotenzial für Windenergie in ganz Deutschland, wie der Bundesverband WindEnergie bestätigt. Zum Vergleich: Im für Windenergie bekannten Niedersachsen sind es nur 26 GW. Für eine rentable Windenergieerzeugung sorgen dabei die hohen mittleren Windgeschwindigkeiten. In Hochfranken, einer der windreichsten Regionen Bayerns, liegen sie auf Nabenhöhe bei durchschnittlich 6,0 m/s bis 6,8 m/s.

Vor diesem Hintergrund unterstützt auch die bayerische Staatsregierung den weiteren Windenergie-Ausbau. Im Energiekonzept „Energie innovativ“ festgeschriebenes Ziel ist es daher, den Windstrom-Anteil am Energiemix Bayerns von aktuell etwa 1 Prozent auf gut 10 Prozent in 2021 zu steigern.

Der größte Windpark Bayerns
Schon 2011 begannen für den größten zusammenhängenden Windpark Bayerns die Bauarbeiten. In der nordbayerischen Region Hof errichtet Lacuna bis 2014 fünf Windparks mit einer Gesamtleistung von rund 60 MW. Zwei Teilabschnitte des Gesamtprojekts produzieren bereits nachhaltigen Windenergie-Strom. So ging im Januar 2012 der Lacuna Windpark Trogen 1 ans Netz, im September 2012 erfolgte der vorzeitige Netzanschluss des zweiten Parks in Feilitzsch. Projekt 3, die noch im Bau befindliche Bürgerwindbeteiligung Lacuna Windpark Trogen 2, sowie Teilabschnitt 4, der Lacuna Windpark Töpen, werden beide bis Ende 2013 noch an das lokale Stromnetz angeschlossen. Mit einem fünften Projekt wird noch in diesem Herbst begonnen.

* bezogen auf die Pflichteinlage ohne Agio inklusive anrechenbarer Steuern und der Rückführung der Pflichteinlage

PM: Lacuna AG

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