Zweite Phase der Verkabelung im Offshore-Windpark Global Tech I hat begonnen

Die Seekabel werden durch den Tauchroboter Excalibur in den Meeresboden eingespült. / Pressebild: Global Tech I Offshore Wind GmbH
Die Seekabel werden durch den Tauchroboter Excalibur in den Meeresboden eingespült. / Pressebild: Global Tech I Offshore Wind GmbH

(WK-intern) – Mittels Tauchroboter werden die Seekabel in den Boden eingespült

Hamburg -Die zweite Installationsphase hat begonnen: Nachdem bereits erste Kabel zwischen den Fundamenten gelegt und in diese eingezogen wurden, werden sie jetzt durch das Installationsschiff Cable Innovator und seinem ferngesteuerten Unterwasserfahrzeug Excalibur in den Meeresboden eingespült. Dazu führt das Roboter-Fahrzeug, das über Ketten angetrieben wird, die beiden zirka drei Meter langen sogenannten Einspülschwerter rechts und links des jeweiligen Kabels entlang. Die Einspülschwerter, eine Art Metallrohre in Form eines Schwertes, sind mit Hunderten von Düsen versetzt, so dass mit Hochdruck Wasser durchgepumpt werden kann, während sie gleichzeitig durch den Meeresgrund geführt werden. Dadurch wird der Boden auf der Kabelroute verflüssigt und gelöst und die Kabel sinken in den Meeresboden ein. In einem zweiten Schritt fährt der Tauchroboter, ein sogenanntes Remotely-Operated Vehicle (kurz ROV), nochmals über die Kabelstrecke und vermisst, wie tief das Seekabel eingesunken ist. Bis zu einer Bodentiefe von rund 1,40 Metern werden die hochleistungsfähigen Unterwasserkabel eingespült und werden so – wie auch durch die eingerichteten Ankerverbotszonen – vor Beschädigungen geschützt. Rund 120 Kilometer Kabel verbinden die 80 Windturbinen in Ringleitungen untereinander und mit der Umspannstation. Somit ist jede Turbine über bis zu zwei 33-Kilovolt-Kabel angeschlossen und ein zuverlässiger Abtransport des Drehstroms gewährleistet. Alles in allem soll die parkinterne Verkabelung im Frühjahr 2014 abgeschlossen sein.

PM: Global Tech I

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