Herstellen von hochwertigen Rotorblättern für Windkraftanlagen

Keine Luft mehr im Harz - keine Probleme mehr im Rotorblatt!
Keine Luft mehr im Harz – keine Probleme mehr im Rotorblatt!

(WK-intern) – Neue Epoxidharz-Entgasungseinheit spart Zeit und Geld!

Um aus Epoxidharzen vor der Vermischung mit dem Härter die darin eingeschlossene Luft zu evakuieren, hat Cannon-Afros eine neue Entgasungseinheit entwickelt. Diese Zusatzeinheit stößt auf große Nachfrage bei den Herstellern von Rotorblättern für Windkraftanlagen, denn sie verbessert die Qualität signifikant. In der Harzmischung eingeschlossene Luftbläschen stellen ein großes Qualitätsproblem dar, sie sind die Hauptursache für Nacharbeiten und ziehen inakzeptable Reparaturkosten nach sich.

Die von Cannon Afros entwickelte Lösung besteht aus einem auf einem verfahrbaren Rahmen montierten 330 l Tank. Das Harz wird aus einem IBC (Intermediate Bulk Container) in Chargen von ca. 150 l abgerufen und in den Tank gepumpt. Dort wird es von einer langsam laufenden Rezirkulationspumpe im Kreislauf umgewälzt, während der am Tank anliegende Unterdruck (Vakuum) die eingeschlossene Luft aus dem Harz evakuiert. Danach wird das Material „sanft“ in einen weiteren IBC-Container gepumpt und von dort für den Infusionsprozess in die Dosiermaschine transportiert.
Im Entgasungstank befinden sich mehrere, speziell für diese Aufgabe entwickelte „Defuser“-Platten, die das Material in „weichem“ Fluss über die großzügig gestaltete Oberfläche innerhalb des Vakuumbehälters laufen lassen. Der Vakuumkreislauf besteht aus Vakuumpumpe, Filter, Akkumulator, Ventilen und Vakuummeter. Die Geschwindigkeit der Harz-Förderpumpen und die daraus resultierende Förderleistung wird durch einen Frequenz-Inverter gesteuert, um den Energieverbrauch zu optimieren. Eine elektrische Magnetkupplung verhindert Leckagen am Pumpenschaft.

Das Evakuieren des im Harz gelösten Gases minimiert ein Problem, das bei den Hersteller dieser riesigen, glasfaserverstärkten Teile bisher immense Kosten verursacht hat: große Luftblasen und diffuse Zonen mit Lufteinschlüssen, die zu ungewollten Stabilitätsmängeln in den Rotorblätter führten und die Teile wegen der schwächeren mechanischen Eigenschaften in den betroffenen Gebieten für eine Langzeitnutzung unbrauchbar machten. Ein zeitintensiver Nacharbeitsgang war in diesen Unternehmen üblich: spezielle „Such- & Reparatur-“ Teams haben die fehlerhaften Stellen lokalisiert, manuell ausgeschliffen und durch lokale Injektionen kleiner Mengen Harz oder schlimmstenfalls mit glasfaserverstärkten Schichten ausgebessert. Das gehört jetzt Gottseidank der Vergangenheit an !

Keine Luft mehr im Harz – keine Probleme mehr im Rotorblatt!
Foto: Die neue Cannon Entgasungseinheit zur Evakuierung von Luft aus Epoxidharzen vor dem Vermischen mit dem Härter in der Infusionsmaschine.
PM: CANNON Deutschland GmbH

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