Land- und Seetransport bei längeren Rotorblättern

Windanlagen-Transport / Foto: HB
Windanlagen-Transport / Foto: HB

Niedersachsens Ministerpräsident Stefan Weil besucht SGL Rotec in Lemwerder

Delegation unter Führung des Ministerpräsidenten Weil besichtigt moderne Rotorblattfertigung

Lemwerder – Gestern informierte sich Niedersachsens Ministerpräsident Stephan Weil im Rahmen seiner diesjährigen Sommerreise bei der SGL Rotec in Lemwerder über die aktuelle Situation der Windenergie in Deutschland. In diesem Zusammenhang bekam die Delegation unter Führung des Ministerpräsidenten mit Lokalpolitikern und Journalisten einen Einblick in die Produktion der neuesten Generation von Rotorblättern. Neue Materialien wie Carbonfasern und teilautomatisierte Verarbeitungstechnologien ermöglichen leichtere, schlankere und gleichzeitig stabilere Rotorblätter und finden deshalb für Offshore-Anwendungen als auch für Niedrigwindgebiete zunehmenden Einsatz. SGL Rotec ist Vorreiter auf diesem Gebiet und zählt führende Windenergieunternehmen zu seinen Kunden.

Dr. Jürgen Köhler, Vorstandsmitglied der SGL Group: „Deutschland ist weltweit Vorreiter bei der Einführung regenerativer Energiequellen und der Kommerzialisierung der Windenergie. Wir wollen mit unseren innovativen Produkten dazu beitragen, dass das Qualitätssiegel ‚Made in Germany’ auch in dieser Branche zu wirtschaftlichem Erfolg führt. Allerdings ist die Lage der gesamten Branche unverändert schwierig. Von einem Rückenwind durch die Energiewende ist leider noch zu wenig zu spüren. Umso wichtiger ist hierbei die uneingeschränkte Unterstützung der politischen Entscheidungsträger, die die notwendigen Rahmenbedingungen schaffen müssen.“

Lemwerder, ein ehemaliger EADS-Standort, liegt logistisch sehr günstig und verfügt über einen eigenen Weserzugang, der für Transporte zur Nord- und Ostsee, aber auch über Wasserstraßen in andere Regionen genutzt wird.

Dies ist wichtig, da der Landtransport bei längeren Rotorblättern über 65 m logistisch schwierig und kostenintensiv ist. Mit einer unbebauten Fläche von ca. 900.000 m² bildet der Standort gleichzeitig die größte zusammenhängende potenzielle Industriefläche zwischen Bremen und der Wesermündung. Ein weiterer Vorteil des Standortes sind die insgesamt über 700 qualifizierten Mitarbeiter.

PM: SGL Group

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